Assassins Creed
Technik: Die Grafik zweier Spiele zu vergleichen fällt mir oft schwer. Ich würde sagen, dass nach meinem Verständnis Crysis zB leicht bessere Gesichter hat, schöneres Wasser besitzt oder das Blurring besser aussieht. Ihr merkt, es geht um Banalitäten. Kurzum: AC ist eines der bestaussehendsten Spiele, die es für den PC gibt. Fakt. Und trotz aller hohen Hardwareanforderungen: auf meinem Rechner läuft es bei einer 1280er Auflösung mit allen Details auf Anschlag ohne einen einzigen Ruckler konstant bei etwa 60 fps, wohlgemerkt unter DirectX 9!
Zu diesen Bildern muss ich allerdings anmerken, dass ich die PAL-Balken entfernt habe, da AC auf ein 16:9 Bildformat ausgelegt ist. Das bedeutet nichts anderes, als dass man das gesamte Spiel durch die selben Balken im Bild hat, wie bei einem Film, den man auf einem normalen 4:3 Bildschirm anguckt. Ich persönlich finde es zwar arm, dass man das nicht gelöst hat, andererseits stören mich die Balken nicht, da sie, wie gesagt, bei jedem Film ja auch dabei sind, und sie lenken ja nicht ab oder irgendwas. Es wird sicher Leute geben, die sich daran stören, aber ich gehöre nicht dazu. Ansonsten kann ich nur sagen, dass AC eine Wohltat für die Augen ist dank der großartigen Texturierung, der hohen Weitsicht und den perfekt flüssigen Animationen.
Gameplay: Das Spiel ist in Abschnitte aufgeteilt, und in jedem dieser Abschnitte gilt es, ein Attentat (auchmal 2 pro Kapitel) durchzuführen. Der Ablauf ist folgender: Altair begiebt sich in das jeweilige Viertel der Stadt (wobei jede der drei riesigen Städte nur drei Viertel hat! müsste es dann nicht "Drittel" heißen??),
Haben wir nun zwei/drei Informatenaufträge erfüllt gehen wir in das lokale Büro der Assassinen, wo wir nun die Erlaubnis erhalten, das eigentliche Ziel zu eleminieren. Haben wir unsere Zielperson abgemurkst, fliehen wir vor den alamierten Wachen, tauchen unter, sodass die Wachen unsere Spur verlieren, und gehen zurück zum Büro. Das machen wir im Spiel neun Mal.
Etwas das auch ständig vorkommt, an sich nicht langweilig werden dürfte, aber es durch einen Kniff wird, sind die Kämpfe gegen die Wachsoldaten. Praktisch gesehen ist ja jeder Kampf
Auf zwei Sachen muss ich noch eingehen: Die Städte und das, was dazwischen ist. Wie bereits erwähnt gibt es drei Städte (Damaskus, Akkon und Jerusalem), die alle drei wirklich sehr groß sind, in denen sich Massen von Menschen (deren Dichte kann man in den Optionen einstellen, ich hatte sie halt auf Maximum) bewegen, die ihrem Tagewerk nachgehen oder einfach durch die Gegend latschen.
Dabei setzt, bis auf einige auffällige Ausnahmen, der "den Typen hab ich schon 10mal gesehen" - Effekt erst relativ spät ein. Die Masse verhält sicher aber glaubwürdig, und umso cooler ist es, sich mit ganz dezentem Schieben einen Weg durch sie zu bahnen. Bis auf die Türme haben die
Handlung: Wie erwähnt und allgemein bekannt spielt AC während dem Dritten Kreuzzug, in dessen Verlauf die Organisation der Assassinen Altair losschickt, um neun Leute umzubringen, die in einer Verbindung zusammenstehen, die erst spät im Spiel wirklich deutlich wird. Da sich unter den Zielen sowohl Muslime als auch Christen befinden, ist es ganz offensichtlich eine
Für alle, die wissen wollen, worum es bei dem SiFi-Kram geht, hier die Versionen mit leichten Spoilern und mit massiven, alles aufklärenden Spoilern:
Leichte Spoiler
Massivste Spoiler
Die Abstergo Corporation ist die moderne Version die Templer, die die ganze Zeit über existierten, und jeder technische Durchbruch stammte von ihnen, und irgendwie haben sie halt derbe die Macht, und mit dem Edensplitter, den sie immer noch suchen, wollen sie die WELTHERRSCHAFT an sich reißen! Ganz am Ende soll Desmond sterben, weil er nun nutzlos ist, aber die Assistentin von Doc überzeugt sonen Abteilungsleiter, dass man ihn noch braucht, und da Desmond auf einmal Altair's Adlerauge hat kann er so geheime Botschaften an den Wänden sehen und es stellt sich heraus, dass die Assistentin auch von den Assassinen ist. Somit bleibt Desmond zwar im Komplex bei denen Gefangen, aber hat damit ja eine Verbündete, während die Templer nun nach den anderen Artefakten suchen. Krass, oder? Nun habt ihr euch das Ende versaut!
Bewertung: Es fällt mir schwer, mich bei diesem Spiel in Zahlen auszudrücken. Einerseits hat man vor den Attentaten tatsächlich immer den selben Ablauf, sind die die Untertauchmöglichkeiten immer die selben, ist einfach der ganze Ablauf extrem repetativ. Andererseits sind die Videosequenzen der Hammer, die Attentate cool, die Gespräche mit den
Version #1: 8/10 Punkten wegen toller Grafik, Story, Athmosphäre und Leichtgängigkeit, aber nicht noch mehr wegen dem ständigen Wiederholen von Pflichtübungen. Ein sehr gutes Spiel, das sich absolut lohnt, auch wenn es in einigen Punkten die Erwartungen nicht erfüllte.
Version #2: Ich will ein Beispiel geben. Ich kämpfe in einer engen Gasse. Der Wachmann schlägt zu, ich merke, mein Konter käme zu spät, also springe ich zur Seite. Er schlägt voll zu und sticht einem seiner Kollegen voll in den Hals. BÄM. Oder ich kriege es genau hin, auf der Flucht scharf um eine Ecke zu biegen und genau von der Häuserkante in den Heuhaufen zu springen. Oder ich springe vom Dach, will nem Wachmann die Armklinge in den Hals rammen und lande aus versehen auf einer zufällig vorbeispazierenden Omma.
Was ich damit sagen will:
Nicht alles ist das Wahre. Aber Alles ist erlaubt.














3 Comments:
Ich hab des Spiel auf PS3 durchgezockt und war am Ende doch irgendwie wieder mal in der gleichen Situation wie bei Metroid Prime: Corruption und auch Ratchet & Clank: DAS soll es jetzt gewesen sein???
Gut, der Endkampf in AC ist recht interessant, aber ich fand ihn doch reichlich ernüchternd. Und was mir die gewonnenen Fähigkeit GANZ am Ende bringen sollte wusste ich auch nicht ganz, gut ich kommte wandmalereien sehen :O...
Aber im großen und ganzen geb ich dir recht, das Spiel ist gut :)
zocken werd ich's auf jeden fall, kaufen aber wohl nicht.
wer kann es mir denn jetzt wohl mal "leihen"?
@Shadow: Aye, das hatte ich auch, hab ne Weile um gebraucht, um das Ende zu, nun, zu kapieren, weil diese Wandmalereien ja ne Aussage haben.
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