Von prophet am Samstag, Juli 12, 2008 um 13:09

In the Absence of Truth

Ich habe zunächst auf einem Rechner, den es nicht gibt, ein Betriebssystem live, sprich von einer CD (die es nicht gibt) gestartet. Das OS erkannte die Laufwerke, die es in einem reellen Rechner gibt, und machte sie nutzbar für den nicht reellen Rechner. Nun wollte ich aber nicht immer von dem Laufwerk, das der nicht existente Rechner einfach aus dem existenten Rechner bezieht (das es in Wahrheit aber gar nicht gibt) booten, sondern das OS, das im nicht existenten Laufwerk als nicht existente CD liegt, auf die Festplatte, die es nicht gibt, von dem nicht reellen Rechner installieren. Dabei dauerte es erstaunlich lange, von der CD, die es nicht gibt, da sie in Wahrheit auf einer reellen HD liegt, zu installieren, also auf die nicht existente HD. Dann sollte ich das Laufwerk, das es nicht gibt, das in dem Rechner steckt, öffnen und die CD rausnehmen - jedoch war ja das Laufwerk, das in dem nicht existenten Rechner steckt, das selbe, das es nicht reell im realen Rechner gibt. Als ich das auswarf, startete der virtuelle Rechner gar nicht - ich also nochmal die nicht existente Festplatte formatiert und neu installiert, und ab dann ging das Betriebssystem auf dem Rechner, den es nicht gibt. Jedoch habe ich jetzt das Problem, dass die Festplatte, auf der das OS installiert ist, die es ja nicht gibt, keinen Inhalt hat. Ich will natürlich, dass der Rechner, den es nicht gibt, Zugriff auf die Festplatten, die es gibt, da sie im reellen Rechner stecken, hat, jedoch kriege ich es einfach nicht hin, dass er die reellen Festplatten erkennt. Selbst eine weitere HD, die ich dem nicht existenten Rechner hinzuerfunden habe, wurde nicht erkannt, der nicht existierende Rechner erkennt nur die Festplatte, auf der das OS installiert wäre (wenn es sie gäbe), aber mehr nicht. Das ist doch kacke! Beim Booten von dem nicht existenten Laufwerk im realen Rechner findet er die existenten Festplatten, aber wenn ich den Pfad zu den echten HDs genau so angebe wie den zu jenem Laufwerk, dann erkennt er da einfach nix und zeigt es nicht an. Ich verstehe beim besten Willen nicht, wieso.

Aber HEY, ich habe nen Linux-Rechner mit QEMU virtualisiert. Sowas Ähnliches wird bei meinem Praktikums-Host getan. Und ich konnte mal OpenOffice probieren. XP ftw.

EDIT#1: Inzwischen habe ich es hingekriegt, dass das OS auf dem virtuellen Rechner die physischen Festplatten erkennt, jedoch sind diese noch als "in Benutzung" durch das OS vom physischen Rechner markiert, so dass ich nicht drauf zugreifen kann. Hoffe, dies noch zu umgehen.

2 Comments:

Blogger Aufklärungszentrale sagte...

QEMU ist der hammer. Welches andere Programm kann auf einer 32Bit x86 CPU schon 16 und mehr 128Bit PowerPC CPUs emulieren? Oder ein CPU und RAM wechsel während dem Betrieb. Wird halt wenn man solchen schmarrn macht etwas langsam(was ja in gewisser weise doch verständlich ist).

PS: Vista ftw

12.07.2008 13:58:00  
Blogger Madse sagte...

Hauptsache ihr werdet gluecklich. Ich bewundere Leute, diewo sowas koennen. *thumbs up*

12.07.2008 14:43:00  

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