Von prophet am Donnerstag, Februar 19, 2009 um 16:22

Die Klampfe macht's

Frauen sind sehr komische Menschen. Sie sind oft wankelmütig und dickköpfig zugleich. Sie schwärmen in abstraktem Maße für berühmte Männer, ohne diese zu kennen, sondern sie übertragen die von denen gespielten Rollen auf die Schauspieler. Die Herren sind wesentlich praktischer veranlagt. Die gehen nicht von charakterlichen Eigenschaften aus, sondern von "die sieht nach drei Stunden in der Maske SO aus, also sieht sie im Normalbetrieb SO aus, ergo lecker". Wie schon uns Adolf sagte: "Gleich dem Weibe, dessen seelisches Empfinden weniger durch Gründe abstrakter Vernunft bestimmt wird als durch solche einer undefinierbaren, gefühlsmäßigen Sehnsucht nach ergänzender Kraft, und das sich deshalb lieber dem Starken beugt, als den Schwächling beherrscht". Frauen, die anfällig für irrationales sind, glauben, sie können Geschehnisse aus Filmen auf die echte Welt übertragen. Bestes Beispiel ist Joaquin Phoenix, der nach einem mehr als peinlichen Interview und einem noch erbärmlicheren Rap-Auftritt ein heruntergekommenes Wrack ist. Trotzdem heißt es dann über diesen Versager, dass er ja immer noch irgendwie süß sei und man ihn hochpeppeln müsste. Wie die Mitmlöffel. Und das alles, weil er mal Johnny Cash gespielt hat.
Wie dem auch sei. Frauen schwanken in ihren Geschmäckern, was die Herrenwelt angeht, ja oft. Meist in dämliche Richtungen. Die eine Woche ist es der schmierige Bling-Bling-Typ aus dem Club mit dem rosa Polohemd und dem Diamantohrring, dann ist es der starke Naturbursche, dann der gefühlvolle lebende Rollkragenpullover, dann erneut der Partyvollpfosten. Doch es scheint eine Art von Mann zu geben, die allen Frauen konstant gefällt: Der leicht sensible Künstlertyp mit dem Saiteninstrument. (Phoenix -> Cash -> Gitarre) Aus physikalisch mathematisch chemo-biologisch nicht erklärlichen Gründen braucht der größte Kasper nur eine Gitarre um den Wanst zu tragen und schon kommt er bei den Frauen großartig an. Auch wenn er musikalisch eher unbedarft ist, das Saiteninstrument bringt es. Niemand weiß wieso, aber es zieht. Und darum hab ich jetzt eine Ukulele.

(Beschwerden seitens der Damen bitte in die Comments)
(they see me trolling, they hating...)
(*provozier*)

3 Comments:

Blogger Darth Puma sagte...

Also, ich bin ja bekanntlich eine Frau und ich hasse Gitarre. Da kann der Typ so schnuckelig sein, wie er will, ich mag das Instrument nicht.
Aber wenn einer Klavier spielen kann, finde ich es toll. Allerdings zählt für mich nur das musikalische Können; der Mensch dahinter ist mir egal.

Ich hätte gerne demnächst hier ein Video, wie Du Heavy Metall auf Ukele spielst. :-)

21.02.2009 00:10:00  
Blogger Kekz sagte...

Wie einfältig mögen Frauen sein, die nur nach einem Instrument werten?
Wie oberflächlich mögen solche sein, die den Charakter hinter der Gitarre verkennen und sogar ausblenden?
Wie erbärmlich mögen solche sein, deren einziges Kriterium eine Gitarre zu sein scheint?

Möchten Männer eine solche Frau?

Oder geht es nur um das "umschwärmt werden", damit die holde Männerwelt es leichter hat sich eine sorglose Welt (mit ihnen als Held) zu erträumen?

21.02.2009 12:58:00  
Blogger PropheT sagte...

@Darth Puma: Wie kann man Gitarren nicht mögen?!?!?

Will sich denn niemand beschweren, dass ich HITLER zitiert habe?

21.02.2009 18:36:00  

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