prophet ist seit 2006 Autor von A World To Come. Ein unangenehmer Mensch. Seinem stark über dem Durchschnitt liegendem Mitteilungsbedürfnis versucht er im Internet unregelmäßig Ausdruck zu verleihen. Dabei schreibt er in umständlichen Sätzen von Musik, die außer ihm niemand mag, von Technik, die niemand außer ihm benutzt und Geschichten, die traurig sein sollen, aber aus Versehen lustig erscheinen. In seiner hedonistisch-egoistischen Düster-Anarcho Metalpunk Weltanschauung sind Konzerne, Geld und Arbeit die Wurzel allen Übels. Seinen Beruf in der Technologie-Branche würde er gerne hinschmeissen und in Frieden zu Hause im Internet vegetieren.
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2 Comments:
Die 1:1-Umsetzung funktioniert auch meiner Meinung nach zumindest nicht 100 %. Eine Anpassung an das Medium Film hätte schon sein müssen.
Natürlich ist das ein wunderbares Zugeständnis an die Fans, aber es nun mal nicht eigen genug, nicht Film genug. Nicht, dass ich den Film deswegen schlecht finden würde, ganz im Gegenteil. Er ist aber leider nicht das Meisterstück geworden, das ich erhofft habe.
Ansonsten kann ich Dir mit der Besetzung fast 100 % zustimmen. Vor allem die beiden genannten waren wirklich kongenial in ihren Rollen, optisch, wie darstellerisch.
Nur Malin Akerman, aka "Silk Spectre II" aka Laurie Juspeczyk, fand ich nicht so gut. Die war nicht so entsprechend Äquivalent zu der Figur im Comic - und damit meine ich nicht, dass sie im Comic auf nahezu jeden Panel, in dem sie auftritt, schön am qualmen ist und im Film nicht. ;-)
Aber, hach, das Ende. Ich weiß immer noch nicht, was ich von der Film-Version halten soll. Wobei ich sagen muss, dass sie durchaus Sinn macht. Und es ist prinzipiell nur eine kleine, zu vernachlässigende Änderung im Vergleich zum Comic.
Zwar wäre so ein schöner Riesen-Kraken reizvoller gewesen, aber so haben sie zum einen diesen komplexen Nebenstrang aus dem Comic gestrichen, aber zum anderen keine zu schmerzhafte Änderung vollzogen. Ich kann damit leben.
Kenner des Comics dürften in der Regel mehr Spaß an dem Film haben, als Nicht-Kenner. Wobei das bei nahezu jeder Literatur-Verfilmung der Fall sein dürfte. Nur hier halt besonders, weil das schließlich wirklich ein "Quasi-Daumenkino" ist.
Übrigens hier noch ein kleiner, unglaublicher Erfahrungsbericht zu einer Filmvorstellung:
"Kulturelle Idioten. Ich würde das so unterschreiben. Wenn sich der dicke stickende Mann neben mir in der Watchmen Vorstellung, der sich vorher beim Barth Trailer nass gemacht hat, in der Pause darüber beschwert das zu wenig Action vorhanden ist und die ganzen Dialoge doch besser weggelassen worden wären dann ist das für mich ein Idiot.
Genauso sind Menschen die Mario Barth gut finden überwiegend kulturelle Idioten."
(zu Ostermanns Gemächt sage ich jetzt mal nichts)
sie hätten dr. manhattan definitiv den blauen nudisten nennen sollen!
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