Von prophet am Montag, August 16, 2010 um 18:06

Blood Fire Glory Death

Aus seiner Sicht:
John-Rambo Kosslowski (er trug zwei Vornamen), saß breitbeinig in der Ehrenhalle der Weisen. Grimmig lehnte er sich mit seinen massigen Schultern zurück. Schließlich kam eine junge, kaum bekleidete Frau in den Raum, kniete vor ihm nieder und flehte ihn mit verführerischem Unterton an, ihr zu folgen. Lässig schnaubend erhob sich der muskulöse, mit Fellen behangene Krieger und folgte der attraktiven Frau in die Kammer der Schmerzen - nicht, ohne ihr auf dem Weg die Künste der Lust zu zeigen, die bereits viele Frauen hatten erzittern lassen. Die Weiber waren ihm allesamt verfallen. Als sie ankamen, wollte sich die schwache Frau kaum noch von ihm trennen - er schenkte ihr ein männlich herbes Lächeln, dann trennte er sich von ihr. Unbeeindruckt setzte er sich auf den Thron der Schädel, als die Zauberin erschien. Ihr perfekter Körper mit der samtenen Haut rieb sich an ihn, als sie begann, John-Rambo mit ihren stählernen Krallen und magisch heraufbeschworenen Blitzen zu foltern. Lässig nahm der männlich behaarte Barbar die Schmerzen hin, ohne eine Miene zu verziehen und fing gelangweilt an, mit seinen Muskeln zu spielen. Sichtlich beeindruckt beendete die Zauberin ihr Hexenwerk, warf sich vor dem wie in Stein gemeißelten Krieger auf die Knie und flehte ihn an, sich mit ihr zu paaren. John-Rambo lächelte und warf sich seinen Hörnerhelm auf den Kopf. Ohne die Hexe eines Wortes zu würdigen verließ er den Tempel der Höllenqualen und strebte neuen Schlachten entgegen - um eines Tages vielleicht zurückzukehren und der Hexe zu zeigen, wie echte Männer eine Frau befriedigen. Er schwang sich auf sein Streitross, ritt in den Sonnenuntergang und verfluchte die Götter, wie der echte Kerl, der er war.


Aus ihrer Sicht:
Sie bekam mit, wie ihre Mitarbeiterin ins Wartezimmer ging und Herrn Kosslowski bat, ihr doch bitte zu folgen. Ein junger Mann mit dicker Brille, schmierigen Haaren, geschmackloser Kleidung und fahlem Gesicht, der zunächst Ski fliegend schief liegend auf einem Stuhl hing, schlurfte der jungen Zahnarzt-Helferin schließlich hinterher. Sie konnte sehen, dass er ihrer Kollegin den gesamten Weg auf den Hintern starrte. Die Kollegin deutete ihm, sich doch bitte auf den Behandlungs-Stuhl zu setzen. Mit blödem Grinsen latschte er an ihr vorbei und legte sich auf den Sitz, der unter seinem Gewicht knirschte.
Sie betrat den Raum und begrüßte ihn freundlich, woraufhin er nur undeutliches Murmeln von sich gab. Sie legte dem Patienten eines dieser weißen Lätzchen um, wischte seine fettigen Barthaare ein wenig zur Seite und begann, den dichten Zahnstein zu entfernen. Während der gesamten Prozedur zuckte, fiepte und wimmerte der junge Erwachsene wie ein kleines Kind. Als er schließlich aufstand, hatte er Tränen in den Augen und roch ein wenig nach Urin. Sie wünschte ihm noch einen schönen Tag, woraufhin er nur doof stotterte, sich durch den ekeligen Bart wischte und seine Flaschenböden-Brille ins fettige Gesicht warf. Mit schabenden Schritten schob er sich aus dem Raum, bezahlte vorne an der Theke und verließ die Praxis. Die junge Zahnarzthelferin machte später am Tag Feierabend, traf sich mit ihren Freundinnen, hatte einen tollen Abend mit viel Quatschen und Lachen und Nachts wundervollen Sex mit ihrem liebevollen Freund. John-Rambo Kosslowski hockte zu Hause alleine vor dem Computer, aß Pamps von Burger King und masturbierte zu Pornographie, die er illegal aus dem Internet runtergeladen hatte.

2 Comments:

Blogger Maak sagte...

ein teufelskerl dieser kosslowski.

17.08.2010 09:50:00  
Blogger PropheT sagte...

Nicht so ein Teufelskerl, wie er glaubt.

17.08.2010 21:11:00  

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