Mehr Geld oder weniger? Tatsächlich ein bisschen mehr, dafür arbeitet man aber auch den ganzen Tag.
Größte Zeitverschwendung? Minecraft. Das und ein gewisses Imageboard - letzteres in sehr ungesundem Maße. Immer noch.
Größte Innovation? LED statt CRT. Vier Zoll breiter, dafür mehrere Mannslängen weniger tief. Schon erstaunlich, diese moderne Technologie. Außerdem endlich ein Backup.
Schönster Film? Sehr schwer, weil sehr wenig dieses Jahr geguckt. Für mich, nicht als Neuerscheinung, vermutlich A Fistful of Dollars. Fuck Yeah, Clint, Fuck Yeah.
Himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt? Tode.
Am liebsten gelesen? Sehr sehr wenig gelesen, was nicht Fachliteratur war. An richtigen Büchern vermutlich
Neuromancer, an Papier-Comics wie immer Judge Dredd, an Webcomics
Concerned.
Dicker geworden oder dünner? Die PropheT-Diät: Nehmen Sie 3 Kilo in nur einem Jahr ab! Geringfügig Muskeln aufgebaut und alle sagen mir ständig, ich hätte so doll abgenommen. Dessen ungeachtet immer noch ungesund fett.
Weiser geworden oder dümmer? Weiterhin schwach in Sozialkompetenzen. Fachlich extrem viel viel VIEL mehr Wissen im Kopf.
Bester Kauf / in Bezug auf das Preis-Leistungsverhältnis? Bildschirm. Bei Alternate im Angebot für 100 Euro unter dem üblichen Marktpreis. Hammer.
Idiotischste Ausgabe? Benzin. 1,49 den Liter für abgestandene Flüssigkohle?
Am meisten getrunken? Zuckerwasser, gar nicht gut.
Am liebsten getrunken? Zuckerwasser, gar nicht gut.
Am meisten gegessen? Auf einmal: Auf Firmenkosten am Buffet. Auf's Jahr gesehen morgens aufgeschmiertes Wurstbrot.
Ekligstes Gericht? Sushi. Kalt-klebriger Reis mit Gurke. So ein Dreck.
Leckerstes Gericht? Man nennt es "Fleisch".
Neue Freunde gefunden? Freunde nicht, Bekannte ja.
Alte Freunde verloren? Alle.
Nicht befolgte Vorsätze? Oh ja.
Verpasste Chancen? In Klausur 30 Sekunden nach Abgabe einen Logikfehler bemerkt. War dann aber der einzige Fehler in der Arbeit und immer noch eine 1 *hüstel*.
Größte verpasste Chance? Einen Job zu finden, in dem man weniger arbeiten muss und mehr verdient.
Angst? Immer und vor allem. AAAAAAAAAAAAAAAH!
Größter Erfolg? Durch Engagement und Überstunden en masse Arbeitsplatz zementiert.
Größter Misserfolg? Ein bestimmtes Gerät eines bestimmten Kunden zum Laufen zu bringen.
Gesünder oder kränker? Nicht unwesentlich kränker. Auch körperlich.
Lustigstes Experiment? Große Auswahl. Vermutlich irgendwas mit Virtualisierung von Anwendungen und Desktops, das mit "Was passiert eigentlich, wenn..." anfing.
Am meisten gelernt? Im Beruf benötigte Technik by doing. Sehr sehr viel davon. Am meisten vermutlich Citrix, Microsoft (AD) und Netzwerktechnik. Die Liste ist lang. Nun in der Lage, manch anderem Techniker den Kopf zu Brei zu reden.
Was ich in diesem Jahr garantiert nicht sehen möchte? Krieg.
TV-Würg? Das deutsche Fernsehen in seiner nachmittäglichen Gesamtheit. Unglaublich.
TV-Wow? Mad Men, Mad Men, Mad Men, Mad Men, Mad Men.
Größte Veränderung? 40-50-60 Stunden die Woche berufstätig.
Größte Enttäuschung? Wir leben in der Zukunft! Wo bleiben meine fliegenden Autos? Ansonsten: Die Qualität vieler musikalischer Veröffentlichungen, vermutlich. Es wahr mehr eine Kette vieler kleiner Enttäuschungen.
2010 war für mich vor allem von Arbeit geprägt, inklusive absurder Überstunden und Albträumen von Installations-Setups (wirklich). Entsprechend war dieses Jahr weniger als zuvor von mir zu lesen und leider sieht es so aus, als würde sich daran 2011 nicht viel ändern. Ich hoffe weiterhin, dass ich mein Schreibe-Mojo wiederfinde und dem großen Blogsterben der letzten Wochen und Monate trotze. Ich bin sicher, dass es genug geben wird, über das zu schreiben, sich zu empören und sich zu ereifern lohnt. Irgendwer muss es ja tun.
3 Comments:
Sehr symphatisch! :-)
Ich halte Dir weiterhin die Treue.
Viel Erfolg für 2011!
Gerade nach deinem Post habe ich mich gefragt, warum ich hier eigentlich so gerne reinschaue. Ich denk 2011 mal drüber nach, ein Jahr sollte reichen.
60 Stunden die Woche? Ich würd Superschurke werden und nachts den Laden in Brand setzen!
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