Von prophet am Sonntag, Februar 28, 2010 um 15:32

SpongeRobert

Eine Zigarette rauchend stand SpongeRobert Rectangletrousers hinter der "Krabbe", einem wenig besuchten Schnellimbiss und sprach in seiner Mittagspause leicht gelangweilt mit einem vagen Bekannten. Er sagte: "Mein geschätzter Patricius, ich kam nicht umher zu bemerken, dass die Gewinnsucht meines Arbeitgebers in den letzten Monaten ein wenig zugenommen hat, wodurch sich die Arbeitsumstände in diesem Restaurant weiter verschlechtert haben. Ich wäre durchaus nicht abgeneigt, zu kündigen. Nun entschuldige mich, meine Mittagspause ist zu Ende.". Der rosane Besucher hatte Verständnis und ging schweigend davon. SpongeRobert arbeitete bis seine Schicht zu Ende war, ging dann nach Hause und setzte sich betrunken vor den Fernseher, wo er Serien anguckte, die er nicht mochte, bis er müde zu Bett ging, um am nächsten Tag wieder freudlos zur Arbeit zu schlurfen, wo er seine Karriere in einer Sackgasse sah.


Und ganz genau deshalb würde Spongebob nie funktionieren, wenn es eine englische Reality-TV Show wäre.

Premium-Sponsoring

Die FAZ hat heute einen sehr schönen Artikel mit der Überschrift "Können Unternehmer sich einen Politiker kaufen?", der Titel beschreibt den Inhalt recht treffend. Anlass zu diesem Gedanken war die Veröffentlichung des Umstandes, dass Herr Dr. Jürgen Rüttgers, seines Zeichens Ministerpräsident des Bundeslandes, dessen Landtagswahl angeblich großen Anteil an der Handlungsfähigkeit von Schwarz/Gelb haben wird, für preisgünstige 6000€ auf dem CDU-Parteitag in Düsseldorf auch zu Einzelgesprächen mit Unternehmern bereit sei. Das gilt natürlich nur für die, mit denen er nicht bereits Gefälligkeiten austauscht. "Premium-Sponsoring" heißt das dann wohl.

Es kostet 6000 Tacken, um mit einem Ministerpräsidenten sprechen zu dürfen. Es kostete ungefähr 2 Millionen Euro, damit FDP und CSU sich auf eine Steuer-Erleichterung für das Hotel-Gewerbe verständigen konnten.
In Deutschland gibt es in diesem Februar 2010 in etwa 6,8 Millionen Hartz4-Empfänger. Seien wir großzügig und tun so, als wären es nur runde sechs Millionen. Das sind sechs Millionen Menschen, die von Guido Westerwelle gesagt kriegen, sie könnten ja zum Schneeschippen rangezogen werden. Stellen wir uns mal folgendes vor: Jeder Hartz4-Empfänger gibt bestimmt im Monat 2€ für etwas aus, dessen er nicht wirklich bedarf. BILD-Zeitung oder Kippen oder so.
Lege man nun dieses gesammelte Geld zusammen, käme man auf bummelige 12 Millionen Euro, wohlgemerkt innerhalb eines Monats. Somit ist die unbeschäftigte Bevölkerung sehr wohl befähigt, so dermaßen große Schmiergelder für Schwarz/Gelb zusammenzutragen, dass selbst ein Guido oder ein Horst Seehofer zum Lobbyisten der Arbeitslosen wird. Für 6 Millionen Euro IM MONAT haben beide Partei-Chefs doch bestimmt plötzlich ganz neue Gefühle für die Unterschicht. Wer der Partei soviel spendet, bekommt auch etwas zurück. Ein Sammel-Fond muss her. Bestechung muss nicht mehr nur ein Privileg der Oberschichten sein! Da Politik scheinbar nach diesen simplen Regeln funktioniert, ist die Menge der Hartz4-Empfänger sehr wohl in der Lage, zu einem respektablen Premium-Sponsor der Spitzen-Politiker zu werden. Arbeitslosigkeit als Unternehmung, Spiel nach deren Regeln. Und alle wären glücklicher. Von der arbeitenden Mehrheit mal abgesehen, aber die ist eh unglücklich.

Von prophet am Montag, Februar 22, 2010 um 18:52

Der Montagswitz

ENDLICH wieder! Also. Ein Lehrer steht vor ner Schulklasse und sa...nee das war der vom letzten Mal. Nochmal neu. Äh, wie ging der jetzt noch...Mann, das war doch der mit dem, wo, achja! Genau! So. Wohlan, aufgepasst.
Kommt n Mann, also irgendeiner, ist auch egal, also der geht zum Arzt hin. Also so richtig in die Praxis und alles. Und dann sitzt er erstma im Wartezimmer, achja und vorher hat er sich noch am Empfang gemeldet. Ist auch egal, jedenfalls wartet er im Wartezimmer. Und dann kommt er auch dran weil er hat nen Termin gemacht. Hat jetzt mitm Witz auch nicht so viel zu tun. Und, und dann sagt der Doktor so "Hallo", und der Mann dann auch so "Hallo". Und dann fragt der Arzt, weil der ist Mediziner, fragt so "Ja, äh, was haben Sie denn?". Und die Frau, äh, der Mann meine ich, der drückt dann irgendwohin. Also, an sich selber, also an seinem Körper meine ich. Mitm Zeigefinger quasi. So. Und äh, sagt dann so "Herr Doktor, wenn ich hier drücke, dann tut es weh.". MOMENT! Das ist DOCH kein Mann! Es ist ne Frau! Und zwar eine Blondine, richtig, stimmt ja! Also alles ist genau wie vorher, nur es ist halt kein Mann, sondern eine blonde Frau. Das ist schonmal lustig, weil die hat gelbe Haare und Frauen, deren Haare diese Farbe haben sind immer dumm und darum ist das schonmal lustig. Wo war ich? Ach verdammt...
...Genau! Also sie sitzt da, die Blondine jetzt, und drückt so irgendwo an sich rum und sagt so "Herr Doktor, wenn ich dahin drücke, dann tut das weh.", und der Doktor so "ok", und sie dann "Und wenn ich dann aber hier drücke (also woanders, ist auch egal, wo genau jetzt, Hauptsache irgendwo anders an sich), dann tut es dort auch weh!", darauf der Doktor, also der Arzt so "Aha, mhm,mhm,hmhm", wie Dings, und die Frau dann "Ja, und wenn ich dann HIER drücke (wieder woanders, zB am Knie. Muss aber nicht Knie sein, kann auch woanders sein.) dann tut das tatsächlich auch weh!".
Daraufhin guckt der Arzt so schlau, also er kratzt sich so am Kinn wie schlaue Leute das tun, und sagt dann zur Blondine, also zu der Frau mit den blonden Haaren sagt er, achnee, sie fragt noch "Was hab ich denn?", weil es tut ja überall weh, wo sie hindrückt. Mitm Zeigefinger! Das ist wichtig, weil das ist der Witz! Also der Doktor dann so: "Ja äh, Sie haben einen gebrochenen Zeigefinger!", und beide lachen. HA HA HA ! Das ist lustig weil man erwartet, dass die Frau was hat, aber dann hat sie nur einen kaputten Finger und hat es nicht mal gemerkt weil sie blonde Haare hat und darum dümmer ist als andere Menschen. Also es war nur ihr Finger. Und nicht die Stellen. Das ist lustig, weil man rechnet nicht damit! Verstanden? Witzig!
Daraufhin lachen der Arzt und die Frau noch kurz und, und dann geht die Frau. Aber sie bezahlt noch Praxis-Gebühr, obwohl sie nicht besonders viel Geld hat, weil sie doch so dumm ist wo sie doch blond ist und darum nur gering-qualifizierte Jobs annehmen kann, wo man kaum Geld für kriegt.
Wenige Wochen darauf starb die Frau dann übrigens, weil sie keinen gebrochenen Finger, sondern Leukämie hatte und der Arzt war auch kein richtiger Arzt sondern einfach nur ein Mann, der sich einen weißen Kittel gekauft hatte aber ist auch egal, die Pointe war jetzt das mit dem Finger, und, dass sie blond ist. Lustig, oder?

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Von prophet am Freitag, Februar 19, 2010 um 17:48

Instinct

Let me read a letter I recently received. 'Dear Dr. Breen. Why has the Combine seen fit to suppress our recreational cycle? Sincerely, A Concerned Citizen.'

Thank you for writing, Concerned. Of course your question touches on one of the basic biological impulses, with all its associated hopes and fears for the future of the individual. I also detect some unspoken questions. Do our benefactors really know what's best for us? What gives them the right to make this kind of decision for mankind? Will they ever deactivate the suppression field and let us slack again?

Allow me to address the anxieties underlying your concerns, rather than try to answer every possible question you might have left unvoiced. First, let us consider the fact that for the first time ever, as a species, legitimate employment is in our reach. This simple fact has far-reaching implications. It requires radical rethinking and revision of our idle imperatives. It also requires planning and forethought that run in direct opposition to our neural pre-sets.

I find it helpful at times like these to remind myself that our true enemy is Instinct. Instinct was our mother when we were an infant species. Instinct coddled us and kept us safe in those hardscrabble years when we hardened our sticks and cooked our first meals above a meager fire somebody else ignited and started at the shadows that leapt upon the cavern's walls. But inseparable from Instinct is its dark twin, Superstition. Instinct is inextricably bound to unreasoning impulses, and today we clearly see its true nature.

Instinct has just become aware of its irrelevance, and like a lazy, yet cornered beast, it will not go down without a bloody fight. Instinct would inflict a fatal injury on our species. Instinct creates its own oppressors, and bids us rise up against them. Instinct tells us that the unknown is a threat, rather than an opportunity. Instinct slyly and covertly compels us away from change and progress. Instinct, therefore, must be expunged. It must be fought tooth and nail, beginning with the basest of human urges: The urge to hang around all day and do nothing.

We should thank our benefactors for giving us respite from this overpowering force. They have thrown a switch and exorcised our demons in a single stroke. They have given us the strength we never could have summoned to overcome this compulsion. They have given us purpose. They have turned our eyes toward the stars.

Let me assure you that the suppressing field will be shut off on the day that we have mastered ourselves...the day we can prove we no longer need it. And that day of transformation, I have it on good authority, is close at hand.

Von prophet am Montag, Februar 15, 2010 um 20:30

Ausgerechnet Guido

Auch wenn seine Vergleiche mit dem Sozialismus vollkommen absurd sind, Guido hat in gewissem Maße Recht. Arbeit muss sich lohnen, denn wenn man das selbe Geld für's zu Hause bleiben bekommt, dann stimmt etwas Grundlegendes mit dem System nicht. Es stößt mir aber sauer auf, dass grade er es ist, der sich derartig äußert, schließlich war es von jeher die Prämisse seiner Partei, jenes wohlverdienende Klientel zu bedienen, das so oder so in Sphären weit über Hartz4 schwebt. Die, deren Gehalt so niedrig ist, dass es sich überhaupt ansatzweise mit Hartz4 vergleichen lässt, bekamen von der FPD schon immer die kalte Schulter gezeigt, Stichwort Rösler und Gesundheitsreform. Wenn Guido will, dass sich Arbeit lohnt, dann sollte er in Erwägung ziehen, Arbeitnehmer mit geringer Bezahlung zu entlasten, statt Hartz4 zu senken. Das kann er komplett gegenfinanzieren, indem er aufhört, Wohlstandsgenossen Gefallen zu tun.

Von prophet am Samstag, Februar 13, 2010 um 11:08

SWIFT und das Parlament

Konnte mir noch vor zwei Wochen irgendjemand eine bedeutende Leistung des Europa-Parlamentes nennen? Ich denke nicht. Bis vor kurzem hätte jeder damit geantwortet, dass es diese Institution zwar irgendwie gäbe und dass sie was mit Europa zu tun habe und wichtig sei, aber was genau die jetzt für die Menschheit geleistet haben, das könne man eher nicht so genau festlegen. Jetzt aber hat das EU-Parlament das sog. SWIFT-Abkommen, das bereits in Kraft getreten war wieder gestoppt, was bedeutet, dass amerikanische Geheimdienste sich eine richterliche Erlaubnis einholen müssen, wenn sie legal die Konto-Daten von Europäern durchwühlen wollen. Mit dem SWIFT-Abkommen wäre dies jederzeit für jeden Europäischen Bürger auch ohne Tatverdacht möglich gewesen. Anmerkungen: Dies sagt nichts über europäische Geheimdienste aus und mit richterlichem Beschluss können die amerikanischen Geheimdienste auch weiterhin europäische Konten überwachen.
Nun konnte sich das Europäische Parlament auf dem Spielbrett der Macht neu positionieren und feiert sich selbst: Ein Sieg für die europäische Demokratie sei das, es würde zeigen, dass das Parlament "gegen den Ausverkauf der Bürgerrechte" sei und es den Datenschutz seiner Bürger über Eventualitäten des Anti-Terror-Kampfes der Amerikaner stellen würde. Sowas kommt gut an. Vielleicht nicht bei den Amerikanern, aber in Europa. Und ich kann natürlich nur zustimmen: Das SWIFT-Abkommen war ein inakzeptables Vergehen gegen die Bürgerrechte und das EU-Parlament hat gut daran getan, es zu stoppen. Hätte dieses Papier nicht so viel Aufmerksamkeit durch journalistische Aufklärung bekommen, hätten es viele hochrangige Politiker einfach heimlich durchgewunken, um den amerikanischen Freunden einen Gefallen zu tun. (Swift: rasch, schnell, flüchtig). Selbstverständlich ist die Blockade dieses Abkommens höchst erfreulich.

Aber.

Einen Gedanken werde ich nicht los. Erinnert sich noch jemand an die Wahl dieses Parlamentes? Sommer 2009 war das. Nicht nur die sehr geringe Wahlbeteiligung wurde von allen Nachrichten erwähnt: Auch der gewaltige Erfolg rechtspopulistischer und antieuropäischer Parteien machte Schlagzeilen. In vielen europäischen Ländern, etwa Ungarn, waren Oppositions-Parteien von rechts außen die großen Gewinner der Wahlen. Eine Woche lang waren wieder alle tief betroffen, danach interessierte es niemanden mehr. Ich kann mir nicht helfen, irgendwie kommt mir der Gedanke, dass es nicht nur die EU-Abgeordneten, denen wirklich etwas an Bürgerrechten liegt waren, die das SWIFT-Abkommen verhinderten, sondern dass die rechten Parteien, die ja prinzipiell gegen Globalisierung sind, auch einen guten Teil zu diesem Ergebnis beigetragen haben. Schließlich würde das den Ausländern aus Übersee zugute kommen und das geht ja nicht.
Das macht natürlich den Ausgang der Abstimmung über das SWIFT-Abkommen nicht schlechter. Fraglich ist aber, ob jetzt, wo sich das EU-Parlament aufplustert und der Welt demonstriert, dass es sehr wohl ernstzunehmen ist, die rechten Parteien, die es in dieses Parlament geschafft haben, nicht erst recht ein Instrument bekommen, um nicht nur die Aushändigung von Daten an Amerikaner sondern auch sinnvolle, innereuropäische Prozesse zu verhindern.
Vielleicht ist es auch nur diese urdeutsche Tugend, an allem irgendwie rumnörgeln zu müssen, aber ich kann mich der Überlegung nicht erwehren.

Von prophet am Mittwoch, Februar 10, 2010 um 18:58

Schallmauer

Toxic Holocaust - Hell on Earth [2005] []
Wie auch das tolle Nachfolgealbum liefert "Hell on Earth" oldschooligen Thrash Metal ab, der nicht ansatzweise so geschliffen daherkommt, wie es etwas Evile oder Gamma Bomb tun. Toxic Holocaust spielen eher wie die alten Sodom als die Megadeth der 90er und keifen und prügeln dem Hörer verhältnismäßig schlichte Songs um die Ohren, die dafür vor prägnanten Riffs nur so strotzen und alle mit einem Feuer gespielt werden, das man bei vielen Alt-Thrashern heutzutage leider kaum noch findet. Abwechslung oder Originalität oder Progessivität oder sonen Mädchenkram braucht man nicht zu erwarten, dafür gibt es so dreckig auf die Fresse, dass jede Monotonie vergeben ist. Wie schon das Cover von Ed Repka verrät: Dieses Album ist oldschool, dreckig, hart, schnell, fies, in einem Wort: großartig.


Seasick Steve - Dog House Music [2006] []
Blues ain't dead! Erstaunlich groß ist die Medienaufmerksamkeit und der Erfolg von Seasick Steve, der trotz oder grade wegen seinen schäbigen Klamotten, dem Bart, den kaputten Gitarren und vielen Jahren in Gefängnis und als Hobo so authentisch ist, wie man nur sein kann. Mehr als eine Gitarre mit weniger als fünf Saiten und seine Stimme benötigt der Mann nicht, um Musik zu machen. Verdammt altmodisch, aber unwahrscheinlich cool und mit einem Reportoire von Blues bis Boogie und Folk sogar erstaunlich variabel. So, meiner Ansicht nach, muss der Blues Rock der Südstaaten klingen. Bodenständig und ehrlich, simpel und erzählend, MR. VAUGHAN! Ein gutes Album, das auchmal dazu einlädt, vielleicht mehr Blues dieser Art zu hören. Empfehlung auch an alle, die mit dieser Musik sonst eigentlich nichts anfangen können.


Blacktusk - Passage Through Purgatory [2008 []
Man nehme Kylesa und entferne die ruhigen Phasen und reduziere die ultra-heavy wummernden Passagen. Stattdessen mache man diesen Sound ein bisschen schneller und metal-iger. Also in etwa so, wie auf ihrem ersten Album, bevor sie ihren Stil perfektionieren konnten. Dann hat man eine ziemlich gute Idee davon, wie Blacktusk klingen. Tatsächlich sind die Ähnlichkeiten manchmal fast schon zu groß, was aber nichts daran ändert, dass sie mit ihrer einzigen LP ein solides bis gutes Album für Sludge (im HC Sinne, nicht von der Doom-Ecke)-Fans abliefern. Wenn sie es jetzt noch irgendwie schaffen, ihre Songs so catchy und mitreißend zu machen wie das große Vorbild und ihre durchaus vorhandenen guten Ideen weiter ausbauen, dann könnte das Karussell toller Musik aus Savannah um einige tolle Alben erweitert werden. Nur Mut!


Anmerkung: Erstaunlich, wie bei ISIS selbst die Japanesianer-Bonustracks besser sind, als die Singles anderer Bands.

Von prophet am Samstag, Februar 06, 2010 um 01:47

Arbeit, Arbeit!

//Ich zog in Erwägung, einen unnötig langen Text zu verfassen, der von einem jungen, charismatischen, wenn auch leicht dusseligen Mann handelt, der in den Schwefelminen schuften muss und vom grobschlächtigen Troll-Aufseher mit der Peitsche zur Arbeit gedrängt wird. Entschied mich dann aber dagegen, da die Analogie zu meiner Arbeits-Situation zu offensichtlich wäre. Wie es mir gefällt? Nicht. Wie viel ich verdiene? (fast) Nichts. Nicht, dass ich ein guter Angestellter wäre. Muss zusehen, dass ich woanders was finde, wo ich mehr Gewinn mache. Blutsauger vom Finanzamt sitzen mir im Genick.
//Dieses Windows 7 ist eigentlich gar nicht mal so schlecht, wenn man mal von dem Fenster-Layout absieht, das es von Vista geerbt hat. Ansonsten gefällt mir das, und damit meine ich nicht bloß diese doofe Aero-Oberfläche. Vielleicht kann ich es mir ja irgendwann mal leisten, wenn die gesamte Verwandtschaft auf einmal stirbt und ich der Einzige bin, der die gesammelten Vermögen erbt. Nicht, dass ich reiche Verwandte hätte.
//Sollten Schüler diesen Post lesen: Kennt ihr diesen Spruch von den "Erwachsenen", den sich jeder junge Mensch jahrelang anhören muss, dass Arbeit schlimmer als Schule sei und die Schule in der Retrospektive gut sei? Diese Weisheit, die man immer abgestritten hat? Die Wahrheit, die Erkenntnis, der Schlüssel zum Erwachsenwerden, den die ausgewachsene Bevölkerung den Kindern und Schülern vorenthält lautet, dass BEIDES scheisse ist, aber auf andere Arten, und dass im direkten Vergleich die Arbeit einfach NOCH schlechter abschneidet. Der große Unterschied ist: In der Schule kommt man auch mal sehr gut nen Tag durch, ohne sich rühren zu müssen. Einfach nicht melden und man kann den Mist einfach aussitzen. Genau das geht bei 'Arbeit' nicht mehr, wodurch diese ein Stück schlimmer ist. Wieder was gelernt, Kinder!
//Man merkt, dass die Bundesregierung keine Ahnung von der modernen Welt und der zeitgenössischen Technik hat. Soundsoviel Millionen für ne CD? Einfach mal bei Google danach suchen!
//Zum Abschluss noch etwas, das so schlecht war, dass selbst mir davon schwindelig wurde - aber mein Gehirn spuckte es ganz plötzlich aus. Sowas passiert mir manchmal. Einfach so. Ok. Womit empfängt man im Wald Radio?
[Antwort:]

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