Von prophet am Montag, Mai 31, 2010 um 20:27

CSI : Paris

Inspektor Oulala traf am Tatort ein und nahm seine Sonnenbrille ab. "Was 'aben wir 'ier?", fragte er seinen Kollegen Inspektor Baguette. "Diesem Pantomimen wurde sein unsischtbaräs Seil gesto'len!", klärte dieser ihn auf. "Mon Dieu!", sagte Oulala. Im Hintergrund sah er den weiß Geschminkten mit dem Ringelpulli, der erst so tat, als würde er an einem Seil ziehen, dann aber mit den schmächtigen Schultern zuckte und schließlich in Tränen ausbrach. Der Inspektor zog einen Frosch aus seiner Manteltasche und kaute nachdenklich darauf herum. "Gibt es irgendwelsche Spuren?", fragte er. "Oui!", sagte Baguette. "Es sieht so aus als 'abe der Täter seinen Terminplaner verloren. Es ist kein Name darin, aber er 'at in einer 'alben Stunde einen Termin bei einem Ausdruckstanz-Studio in der Nä'e." Inspektor Oulala guckte cool. "Sieht ganz so aus als 'ätten wir...", er setzte sich seine Sonnenbrille auf, "...ein Rendezvous!"

Von prophet am Samstag, Mai 29, 2010 um 23:49

Das Maß aller Dinge

Die Menschheit hat viele abstrakte Dinge erfunden. Das Ding mit der größten Differenz zwischen abstraktem Wert und realem Wert ist sicherlich Geld, ein Konzept, das die Menschheit vielleicht mehr verändert hat als es Erfindungen wie Elektrizität, Telekommunikation oder Privat-Fahrzeugen je möglich war.
Geld fing als abstraktes Gegenstück zu Besitz an, als es den Tauschhandel ablöste und als allgemein akzeptiertes Tauschmittel diente. Es dauerte nicht lange, da wurde Geld zum abstrakten Gegenstück für Macht. Zuerst kam dies in den Köpfen einzelner Personen an - erst wesentlich später auch in Staatsapparaten. Noch Mitte des 20ten Jahrhunderts ging es in Kriegen um Land - heutzutage hat jeder Staatsmann verstanden, dass Fläche von weit geringerem Wert ist als Geld: Wäre es anders herum, Russland wäre entsetzlich reich. Was sich in etwa zeitgleich als absolute, unantastbare Wertvorstellung entwickelte, war Geld als abstrakter Gegenwert für Leben/szeit. Nein, ich will nicht schon wieder auf "ich arbeite so lange und kriege so wenig Geld" hinaus. Mir sprangen nur in den letzten Tagen zwei Beispiele entgegen, die deutlich machten, welches Ausmaß diese unumstößliche Denkweise angenommen hat:
Erstens gestand der größte Horst im Staat, unser beim Volke beliebter Bundespräsident ein, dass es sich bei dem Einsatz in Afghanistan um eine Mission handelt, die von wirtschaftlichen Interessen angestoßen wurde, wolle man doch sichere Handelswege garantieren und regionale Instabilitäten aus ökonomischen Gründen möglichst vermeiden. Manch Konservativer beschreit dies als Vaterlandsverrat und Betrug an der sogenannten humanitären Mission, während manch Linksmoderner frohlockt, dass endlich Farbe bekannt werden würde. Das Sterben mit finanziellen Gründen zu rechtfertigen, daran scheint sich niemand mehr grundlegend zu stoßen.
Zweitens zog die Firma Foxconn, die die Elektroteile für Weltkonzerne wie DELL oder IBM oder Apple baut, Konsequenzen, nachdem sich mehrere Angestellte das Leben genommen haben - indem sie den Leuten etwas mehr Geld bezahlten. Diese Reaktion impliziert das Denken der Teppichetage, dass sich alle Sorgen mit Geld davonwischen lassen. Sicherlich wird es den gewünschten Effekt haben, denn dieses Denken ist auch in den Angestellten verankert, aber die Selbstverständnis, dass sich absolut jedes Problem erschlagen lässt, indem man es mit Geld bewirft, macht mir gewaltige Sorgen.
Wir sind viel zu sehr von Geld abhängig, was vor allem deshalb so bedenklich ist, weil sich immer mehr zeigt, wie instabil es doch ist. Wer den Wechselkurs zwischen Euro und Dollar in den letzten Wochen verfolgt hat, weiß, was ich meine.
Wenn es dann zu einem totalen Crash des Geldwertes kommt weil alle Staaten aus purer Hilflosigkeit Geld drucken um ihre Probleme genau wie vorher mit mehr Geld zu erschlagen versuchen, dann wird, weil sich irgendwer irgendwelche abstrakten Relationen ausgedacht hat, alles wertlos (siehe Entstehung der weltweiten Finanzkrise -> Amerikanische Immobilienkrise), egal ob es einen reellen Wert hat oder nicht, denn wie gesagt, der Wert von absolut allem kann heutzutage nur noch in Relation zu Geld ausgedrückt werden.
Wenn Geld hinfällig wird, werden wir uns überlegen müssen, wie wir in Zukunft Wert messen wollen. Das gilt nicht nur für Objekte, sondern auch für unsere Leben. Das sagt sich natürlich leicht, in der Realität würde es einen gesamt-kulturellen Denkprozess voraussetzen, der sich über viele Jahrzehnte spannt. Den wird aber, so meine Prognose, nie jemand anfangen. Man wird es aussitzen, sich beschweren und warten, bis es zu spät ist. Und dann, wenn Geld jegliche Bedeutung verloren hat, werden wir nicht mehr wissen, welchen Wert irgendetwas hat. Vielleicht sollten wir rechtzeitig anfangen, neue Maßstäbe anzulegen. Welche? Keine Ahnung.

Von prophet am Mittwoch, Mai 26, 2010 um 21:39

Bisschen hier

//Die IT ist nicht nur Lug, Trug und anstrengend, sondern die IT ist auch gerecht, in gewissem Maße. Das liegt daran, dass sie eine automatisierte Bestrafung implementiert hat. Das gilt einerseits für Kunden, die großer Systeme bedürfen, die sich irgendeine überteuerte Scheisse aufschnacken lassen, nur weil die Marketing-Materialien (die der Praktikant gebaut hat) so bunt waren und weil die Grafiken in 3D waren. Auf die Weise werden große Firmen dann Marktführer und werden dann aufgrund eben diesen Status gekauft. Und dann sitzen die Leute mit ihrem teuren Rotz von Fujitsu Siemens oder VMWare da und wundern sich, warum der so mies ist, dabei ist das doch so ein bekannter Name! Andererseits gilt die automatisierte Bestrafung für die Ultra-Low-End Anwender, die nicht bereit sind, zehn Minuten ihres Lebens darin zu investieren, zuzuhören, wenn man ihnen etwas extrem grundlegendes einfach erklärt. Stattdessen heißt es dann "das interessiert mich gar nicht, ich will doch nur" und dann machen sie alles auf ihre unbedarfte Art und Weise und leiden darunter, wie anstrengend das doch ist. Automatische Bestrafung durch Leiden. IT ist manchmal gerecht.

//Was HAB ich gejubelt, als ich davon las, dass Roland "Oh Gott was ist mit Ihrem Gesicht passiert?" Koch von allen Ämtern zurücktreten wird. Mag er auch noch so viel Wirtschaftskompetenz besitzen und Mudder Merkel auch ein paar Mal widersprochen haben, dieser erzkonservative Rückschrittler war mir immer zuwider und ich bin froh, dass die deutsche Politik-Landschaft nun ohne ihn auskommt.

//Ich kann mir nicht erklären, wie Menschen, die nicht Blut kotzend in einer Gasse liegen, obdachlos sind, Heroinspritzen im Arm stecken haben und Sex für Essen haben, sich diese "Doku-Soaps" wie VOX und RTL 2 sie zelebrieren angucken können. "mieten, kaufen, wohnen", "Das perfekte Dinner" oder "Die Schnäppchenhäuser" sind so grässlich, dass ich sie nicht einfach nur ignorieren kann, sondern tatsächlich jedes mal wütend werde, wenn ich davon etwas mitkriege. Es ist ganz erstaunlich. Wenn sich jemand fieberhaft so etwas todlangweiliges und sinnfrei gehyptes wie LOST - Jack stirbt aber kann den Man In Black töten und rettet die Insel vor der Zerstörung - anguckt, dann ist das für mich voll ok. Aber, dass es Menschen gibt, die so eine behinderte Scheisse wie genannte Serien aufnehmen, produzieren, ausstrahlen und vermarkten und Menschen gibt, die das dann angucken, das macht mich aktiv krank. Nur mal so der Hinweis.

Von prophet am Sonntag, Mai 23, 2010 um 15:05

Episodes From Liberty City

Nach etwas über 20 Stunden habe ich das kürzlich gekaufte "Episodes From Liberty City" durch. EFLC erweitert GTA 4 um "The Lost And Damned" und "The Ballad of Gay Tony". Beide Addons spielen in der selben Stadt, zur selben Zeit, aber aus Sicht anderer Personen, deren Handlungsstränge sich auch gekonnt überschneiden. Was sich beide Spiele teilen ist die (großartige) Erweiterung der Radio-Musik und des Fernsehens, das weniger nervige Starten als noch beim Hauptspiel (Rockstar Social Club, etc.) und das Ausbleiben ständiger Anrufe ("COUSIN!"). In beiden gibt es diverse Nebenmissionen und Mini-Spielchen, die man machen kann, aber nicht muss. Rockstar hat dazu gelernt: Dieses Nebenbei-Gedöns bringt auch endlich etwas, etwa Waffen in den Safehouses oder Fahrzeuge. Für 20€ lohnt sich der Kauf des ohne Hauptspiel lauffähigen Addons auf jeden Fall, denn Rockstar beherrschen ihr Handwerk: Die Verfolgungsjagden und Schießereien gehören zur Spitze, die Charaktere und die Dialoge sind die vielleicht besten, die ich je in einem Computerspiel gesehen habe. Absolute Empfehlung.

The Lost and Damned
Wir spielen Johnny Klebitz, Vize-Präsident des Motorrad-Clubs "The Lost". Als Präsident Billy aus dem Knast kommt und anfängt, den Club ins Chaos zu stürzen, fängt Johnny an, an seiner Loyalität zu zweifeln.
Lost and Damned zeigt die schmutzigen Seiten von Liberty City: Man hält sich vor allem in Alderney mit den dreckigen, runtergekommenen Buden, in denen die Biker hocken auf. Johnnys Freundin ist ein Junkie. Die Gang-Kriege zwischen den Lost und den verfeindeten Angels of Death werden mit Pistolen und Shotguns ausgetragen. Irgendwie wirkt die Stadt noch graubrauner als im Hauptspiel. Trotzdem oder vielleicht grade deshalb weiß das Biker-Szenario zu überzeugen: Diese fiesen Typen mit den Tattoos auf ihren Choppern haben irgendwie doch einen gewissen Charm.





The Ballad of Gay Tony
Wir spielen Louis Lopez, "Geschäftspartner" und rechte Hand von "Gay" Tony Prince, dem erfolgreichsten Nachtclub-Besitzer der Stadt.
Ballad of Gay Tony geht einen ganz anderen Weg als Lost and Damned: Hier geht es um grellbunte Nachtclubs in Downtown, teure Sportwagen, Edeldrogen und schöne Frauen. Vor allem gegen Ende kämpft man mit High-End Waffen wie automatischen Shotguns mit Explosiv-Geschossen oder bis an die Zähne bewaffneten Kampf-Hubschraubern. Nur gelegentlich begibt man sich mit Louis alten Freunden in die Hood und überfällt kleine Gruppen von Drogendealern.
Auch wenn ich erst gewaltige Zweifel an der Figur hatte: Louis Lopez entwickelt sich durch seine bodenständige, aber entschlossene Art und die vielen trockenen Sprüche zu einem richtig charismatischen Typen. Durch das Szenario hat man viel mit Exzentrikern zu tun, allen voran Yusuf Amir, der superreiche Araber, der sich bei aller Verschwendungssucht und Prahlerei doch noch zu einem wertvollen Verbündeten entwickelt (auch wenn er vor seinem Vater zu Kreuze kriecht). Ganz erstaunlich fand ich: Fast alle Charaktere sind überzeichnete Karikaturen und Extrema, von Louis Freunden und seiner Mutter bis zu den brillianten Nebenfiguren wie Arnaud. Nur einer ist nicht überzeichnet: Tony. Mir fällt spontan keine einzige homosexuelle Videospiel-Figur ein, die nicht vollständig lächerlich war - Tony ist somit der vielleicht erste dem Klischee emanzipierte Homosexuelle in Computerspielen. Respekt, Rockstar.

Von prophet am Samstag, Mai 22, 2010 um 22:42

Ich hab es euch doch gesagt!

Immer und immer wieder, aber auf mich hört ja niemand. 0:2.

Von prophet am Donnerstag, Mai 20, 2010 um 17:28

Hört, Hört!

Annihilator - Annihilator [2010] []
Durch die Insolvenz von SPV verzögerte sich das kürzlich auf Earache erschienene, selbstbetitelte Album Nummer 13. "Annihilator" reiht sich irgendwo zwischen Waking the Fury, All For You und Carnival Diabolus ein. Großes Schmuckstück des Albums ist der siebenminütige Opener "The Trend" und als Überraschung gibt es mit "Romeo Delight" ein Van Halen Cover. Songs wie "Ambush" und "Coward" greifen das wahnsinnig hohe Tempo von Waking the Fuy auf, während "25 Seconds" der dicke Midtempo-Stampfer ist. Also alles gut? Leider nicht. "Payback" und "Nowhere to Go" sind bloßes Füllmaterial - und die Produktion bügelt sowohl die Gitarren als auch Dave Padden so glatt, dass es die Qualität des Albums tatsächlich schmälert. Insgesamt ein gutes Album, das jedoch kaum aus dem bisherigen Katalog heraussticht.


Woburn House - Monstrous Manoeuvres In The Mushroom Maze [2009] []
Irgendwo auf halber Strecke zwischen Pelican & Co, Ambient-Stoner-Gedröhne und dieser überfüllten Post-Rock Ecke bewegen sich die größtenteils instrumentalen Woburn House. Es fällt mir furchtbar schwer, sie genau zu kategorisieren, denn "Oil" hört sich an wie von Pelican, "Transformer" beginnt wie ein Song von Taake, "Transmitter" klingt wie Russian Circles...und irgendwie geht das Gemisch ganz hervorragend auf. Die Herren aus Bonn finden das ideale Gleichgewicht aus Entspannung, Melodik und Progressivität zu Straffheit und Dynamik. Auf diesem Album befinden sich ausnahmslos gute Songs. Es gibt so viele Band, die versuchen, diese Musik zu machen, aber Woburn House kriegen es hin. Empfehlenswert.


Earth - HEX Or Printing in the Infernal Method [2005] []
Wem Woburn House zu viele Töne beinhalten und wer denkt, dass Musik spärlich eingesetzt werden sollte, wird Earth lieben. Die Mit-Erfinder des Drone spielen klare, minimalistische, warme Musik ohne Sänger oder Songstrukturen. Dieser verlorene, ruhige, langsame, entspannende Klang ist absolut perfekt wenn man morgens aufsteht, sich halb bewusst- und komplett lustlos ins Auto schleppt und zur Arbeit gurkt. Ein Antippen des Schlagzeuges, lang ausklingende Gitarren, helle Töne über vibrierendem Bass. Und wieder ein Beispiel für Musik, die alles das richtig macht, was abertausende von Post-Rock Bands versuchen. Ganz einfach: Tipp für jeden. Halbe Lautstärke und ohne Kaffee durch die Scheibe starren. Guuuuuuuut.


Augury - Concealed [2004] []
Technical Progressive Death Metal ... IM WELTRAUM! Augury aus Kanada bemühen sich, dem Grunzen, Ballern, Schreddern und Frickeln irgendwie Anspruch zu verleihen. Als Methoden dieses noblen Unterfangens dienen mehrstimmiger Klar-Gesang (der irgendwie ein wenig an Ihsahn erinnert), phasenweise sehr melodische Gitarren-Leads, in einigen Songs ("In Russian Dolls Universes") sogar als opernhaft angedachter Weiber-Gesang! Der Erfolg dieses Ansinnens hält sich in Grenzen - dieses Album wird eher die ansprechen, die extrem kompliziertes Gitarren-Gewichse mit unterliegendem Geballer hören, als die pseudo-intellektuelle Prog-Nische. Kein wirklich schlechtes Album, aber die Qualität der Songs schwankt einfach zu sehr, um wirklich zu überzeugen. Schade, sind doch Perlen wie "Cosmic Migration" dabei.


Sadus - Out for Blood [2006] []
Nach satten neun Jahren Ruhepause veröffentlichten die Extrem-Frickel-Trasher um Bass-Obergott Steve DiGiorgio "Out for Blood". Der Opener "In The Name Of..." macht zunächst richtig Mut, denn die Kalifornier tun das, was sie am besten können: Tempo auf Anschlag, technisch unfassbares Gefummel an Gitarre wie Bass, dazu Darren Travis, der sich die Lunge aus dem Leib keift. Der Rest des Albums kann leider nicht mithalten, da die Herren zu oft auf Nummer Sicher gehen, auf Teufel komm raus catchy sein wollen und so plumpe Songs wie "Smackdown" abliefern. Positiv im Verlauf des Albums fällt fast nur "Sick" auf. Insgesamt ein besseres Album als "Elements of Anger" (was keine Leistung ist), aber leider weit entfernt von den Großtaten der ersten beiden CDs. Jungs, das könnt ihr besser.


Die "Kenn ich nicht" / "Mag ich nicht"-Kommentare sind hiermit freigegeben.

Von prophet am Dienstag, Mai 18, 2010 um 20:50

Douglas Preston - Der Canyon

Bücher hatten wir lange nicht mehr. "Der Canyon" ist ein Buch. Mit ganz viel Buchstaben und fast ganz ohne Bilder.
Die Exposition: Im kontemporären New Mexiko reitet Tom Broadbent (nicht Broadband wie anderer Leute Internet), Tierarzt und Gutmensch, wie üblich durch die Mesas, als er auf einen tödlich verwundeten alten Mann stößt. Dieser drückt ihm mit letzter Kraft sein Notizbuch in die Hand, brummelt etwas von einem Schatz und stirbt. Unser Protagonist macht sich auf, herauszufinden, hinter was der alte Kauz in der Wüste her war, während der Mörder des Alten hinter dem Notizbuch und damit hinter Broadbent her ist - denn weit höhere Kreise haben ein brennendes Interesse an dem Fund.
Douglas Preston, dies ist mein erstes Buch von ihm, schreibt wie eine Scheibe Mischbrot mit Mettwurst: Nicht wirklich aufregend und streckenweise ziemlich vorhersehbar, aber man kommt damit gut über die Runden. Wenn das güldene Haar von Broadbents Frau in der Sonne schimmert und die beiden sich in ihrer ländlichen Idylle lieb haben, kann man sich schon denken, dass der Böse sie später entführt und seine "Seht mich an ich bin der Böse"-Monologe hält. Zum Glück hat eben jener Schurke einige interessante Ecken und Kanten, die ihn knapp davor bewahren, ein bloßes Abziehbild zu sein. Ihre Daseinsberechtigung hat die Handlung durch das, was der alte Mann in der Wüste gefunden hat - und was es denn nun wirklich damit auf sich hat.
Insgesamt ist "Der Canyon" ein durchaus lesbares Buch, das eher mit robuster Unterhaltung denn mit cleverem Storytelling aufwartet. Ich ging mit negativer Erwartungshaltung an die Geschichte (wie an alle Dinge im Leben) heran und wurde ehrlich gesagt positiv überrascht. Wer etwas für die Wüste und (grade erfundener Fachbegriff) Action-Archäologie übrig hat, kann auf jeden Fall mal reinschauen.

Von prophet am Sonntag, Mai 16, 2010 um 22:15

Ronnie James Dio


R.I.P. Metal God \m/

Von prophet am Samstag, Mai 15, 2010 um 19:37

Verloren und Verdammt

Allem Zeitmangel zum Trotz juckte es mich in den letzten Tagen in den Fingern - so ein Open World Spiel wäre doch nochmal geil. Ich stand schon kurz davor, Grafik-Mods für Morrowind zu laden, da kaufte ich heute für günstig "Episodes from Liberty City", das die GTA 4 Addons "The Lost and Damned" und "The Ballad of Gay Tony" beinhaltet.
Das Addon spielt auf der selben Fläche wie das Hauptspiel, bietet aber einen neuen Hauptcharakter samt neuer Story, die sich gelegentlich mit der von Niko Bellic schneidet. Neuer Protagonist ist Johnny Klebitz, Vize-Chef der The Lost Biker Gang, die im Krieg mit verfeindeten Gangs ist, Geschäfte mit den alten Bekannten und neuen Gesichtern macht - und interne Streitereien überstehen muss. Am Gameplay ändert sich dagegen nichts. Zum Glück klingelt nicht mehr alle Sekunden das Telefon mit einem unternehmungsfreudigen Roman am Ende ("HEY COUSIN!"). Zudem ändert die Erweiterung einiges an den Playlists einiger der Radiostationen und fügt mit Künstlern wie Iron Maiden, AC/DC und Mötley Crüe zum einen und Cannibal Corpse, Kreator, Deicide, Sepultura und Terrorizer zum anderen große Namen hinzu.
Eigentlich hatte ich ja Pläne für's Wochenende. Was ich nicht alles tun wollte! Die Zeit geht jetzt für The Lost and Damned (und Pokalfinale) drauf. Und dann gibt es ja auch noch The Ballad of Gay Tony. Hachje. So lange nichts gespielt, und dann kommt es gleich alles auf einmal. Wenn diese Erweiterungen doch nur nicht so großartig wären, ich würde vielleicht noch zu irgendwas anderem kommen.

Von prophet am Donnerstag, Mai 13, 2010 um 15:57

NRWending Story

Umwerfend, wie tölpelhaft sich erwachsene Menschen benehmen können.
Nachdem die SPD zweitstärkste Partei in NRW wurde und feierte, als hätte sie die Wahl gewonnen, frohlockten schon sämtliche Schwarz/Gelb-Kritiker, dass die Sitzverteilung im Bundesrat nun zu Ungunsten von Angie, Guido und Horst kippt und so der Regierung, die keiner gewählt haben will, Einhalt geboten sei. Doch vor dem Großreinemachen nach Rüttgers (der sich an Gordon Brown ein Beispiel und seinen Hut nehmen sollte) steht erstmal das Bilden einer Koalition an, die auch arbeitsfähig sein soll, denn das einige, das mehr Schaden anrichtet als eine Regierung mit schlechten Absichten, ist eine handlungsunfähige.
Da Schwarz/Gelb zusammen keine Regierung in NRW bilden kann und sämtliche anderen Parteien vergrault hat, muss es eine Regierung geben, an der die SPD beteiligt ist. Dass die verantwortlichen Parteien dafür so lange brauchen, diesen sog. "Koalitionspoker", finde ich so unverantwortlich wie unprofessionell - macht man sich nicht im Vorfeld Gedanken, mit wem man in einem solchen Falle am besten arbeiten könnte?
Nun kündigten die Seelenverkäufer von der FDP an, dass sie die zuvor diskutiere "Ampel" plötzlich ablehnen, mit der Begründung, dass sie nicht Willens seien, mit Parteien zu koalieren, die in Erwägung ziehen, mit "kommunistischen Verfassungsgegnern" zu arbeiten. Gemeint ist übrigens die Linke. Die SPD hat nun wohl zwei Optionen: Entweder sie begibt sich in Gespräche mit der CDU, formt eine "große Koalition" (ein Begriff, der bei den Prozentzahlen der ehemaligen Volksparteien immer mehr relativiert) und fällt ihren Wählern in den Rücken, die für einen Politikwechsel gestimmt haben, oder sie ist professionell genug, das offen angestrebte Rot/Grün um die geringe Beteiligung der Links-Partei zu erweitern und schafft es, trotz allem Populismus, der aus Berlin kommt, eine arbeitsfähige, zielstrebige, sich einige Koalition zu bilden, die ihrem Land tatsächlich etwas nutzt.

Von prophet am Samstag, Mai 08, 2010 um 22:12

Wüst

Ein weißer Truck fährt durch die Wüste. Hinten im Laderaum befinden sich viele Kisten voller Tüten mit Gummibärchen. Günter Netzer fährt den Truck, er trägt einen goldenen Anzug und eine Pilotenbrille. Auf dem Beifahrersitz sitzt Ernie aus der Sesamstraße, er trägt ein bis auf die Maske vollständiges Spider-Man Kostüm. Da das Autoradio keinen Empfang hat, gibt es nur ein leises Rauschen von sich.

"...und deshalb sollte man versuchen, den arabischen Raum davor zu bewahren, von westlicher Kultur überflutet zu werden.", beendete Ernie grade den Satz und blickte zu Günter Netzer rüber, der unbeirrt und mit steinernem Gesichtsausdruck auf die sandige Straße guckte. Ernie seufzte. "Verstehst du? Wenn das mit dem Global Warming so weitergeht, dann sieht es zu Hause bald so aus wie hier", sagte die Puppe mit dem orangen Gesicht und deutete mit dem knubbeligen Daumen aus dem Fenster. "Verdammter Sand überall, und dann diese Hitze. Wenn es im Sommer zu Hause mal halb so heiß ist wie hier, reden alle immer von 'glühend' und 'unerträglich' und die Rentner kriegen Hitzschläge. In ein paar Jahren, nachdem Global Warming zugeschlagen hat, werden wir uns nach den heutigen Temperaturen sehnen, das sage ich dir! Und wenn wir dann alle unseren Lebensstil umstellen müssen, weil wir es überhaupt nicht gewohnt sind, unter solch extremen Konditionen zu überleben, wer hat dann gut lachen? Na, die Araber! Die kennen es doch gar nicht anders. Wenn wir jetzt versuchen, McDonalds und Coca Cola nach Nahost zu pumpen, dann verweichlichen die genau so, wie es mit uns passiert ist und wer soll dann dem Westen die Geheimtricks verraten, um in der Wüste zu überleben? Die Afrikaner? Die sind zu beschäftigt damit, sich selbst abzuschlachten. Guck dir die Saudis an! Die sind zwar auch irgendwie islamistisch und konservativ und alles, aber die sind nicht so butthurt wie der Rest auf der Ecke, die leben in Luxus und verticken ihr Öl an den Westen! Die haben's kapiert!", erläuterte der Star der Sesamstraße unter Einsatz von viel Gestik und Mimik. Weiterhin antwortete Günter Netzer nicht. Der Weltmeister von '74 lenkte ohne jegliche menschliche Regung das Fahrzeug.
Ernie guckte aus dem Fenster, doch wie seit Beginn der Fahrt gab es absolut nichts zu sehen. Sand, soweit das Auge reichte, dazu Steine und ab und an ein trockener Busch. Totes Land. Er kratzte sich am ovalen Kopf. "Arrakis...Dune...Ödland des Imperiums, und der wertvollste Planet des Universums. DAS SPICE MUSS FLIESSEN!", intonierte er mit verstellter Stimme. "Ist dir je aufgefallen, dass alte Science Fiction auch immer auf der Erde spielen könnte? Als hätten die Autoren ihre Bücher geschrieben und im Nachhinein gesagt: 'Und jetzt lasse ich das ganze einfach im WELTRAUM spielen!', ohne etwas an der Story zu ändern.", führte er aus. Weiterhin, keine Reaktion von Günter Netzer, dessen goldener Anzug in der Sonne funkelte. Warum der Mann nicht schwitzte, war Ernie ein Rätsel.
Gelangweilt starrte er aus der Windschutzscheibe nach oben. Eine einzelne Wolke trieb über den ansonsten blauen Himmel wie ein Schiff, das alleine den Ozean überquerte. Ernie kniff seine Kulleraugen zusammen und verpasste der Wolke seinen schärfsten Blick. Mit all seiner Gedankenkraft konzentrierte er sich auf den weißen Fleck am Himmel, der sich in einer zähen Bewegung auflöste. "HA!", schrie er triumphierend. "Hast du das gesehen? Hast du? Gesehen? Das? Du? Gesehen? Hast du? Ich habe mit meinen psychokinetischen Jedikräften diese Wolke aufgelöst! Wie in diesem Film, The Men Who Stare at Goats! Der war übrigens viel besser, als ich dachte. Hat meine Erwartungen übertroffen. Würd ich mir glatt nochmal angucken, wenn er nicht auch in der scheiss Wüste spielen würde. So langsam kann ich es nicht mehr sehen."
Günter Netzer riss das Lenkrad herum und trat hart auf die Bremse.
Der ehemalige Fußballspieler verließ den Truck und stellte sich mitten auf die Straße. Irritiert schnallte Ernie sich ab und folgte ihm. Günter Netzer nahm langsam seine Sonnenbrille ab und steckte sie in die Jackentasche seines goldenen Jacketts. Er wischte sich die gewohnt zottigen Haare aus dem Gesicht. "Geh.", sagte er. "Was?", fragte Ernie ungläubig. "GEH!", herrschte Günter Netzer ihn an. Erschrocken machte Ernie einen leichten Satz nach hinten, zog die Hose seines Spider-Man Kostüms hoch und ging langsam die Straße hinab. Er hatte erst ein paar Meter hinter sich gebracht, da hörte er ein kratzendes Geräusch in seinem Rücken. Als er sich umdrehte, um nach Günter Netzer zu gucken, füllte das Muster eines Fußballs sein gesamtes Gesichtsfeld aus, um ihn dann mit voller Wucht mitten in das breite Gesicht zu treffen. Bewusstlos fiel Ernie zu Boden.

Als er aufwachte, stand die Sonne am Horizont, der Fußball, Günter Netzer und der Truck waren verschwunden. "Verflucht seist du, Günter Netzer!", schrie Ernie und ballte eine Faust gen Himmel.

Von prophet am Freitag, Mai 07, 2010 um 19:17

Cherry eVolution

Cherry stand bei mir immer in dem Ruf, teure, aber sehr robuste, langlebige und hochwertige Tastaturen zu produzieren. Daher kaufte ich mir als Ersatz für meine gute, alte Medion-Tastatur in verblichenem blaugrau, die ihren Dienst stets erfüllt hat, die günstige Cherry eVolution STREAM XT Corded, mit der ich diesen Text hier schreibe.

Schick aussehen tut das Vieh auf jeden Fall. Stark gewöhnungsbedürftig ist, wie flach die Tasten im Vergleich zu meiner Medion sind. Auch der Tastenanschlag ist zwar leiser, dafür wesentlich härter, etwa mit dem eines Laptops zu vergleichen und droht damit an, mir irgendwann in den Fingern weh zu tun. Schnelles Schreiben ist soweit problemlos und auch mit vielen Tastenanschlägen ohne Lücken. Die Medientasten oben auf der Tastatur sind auf das Wesentlichste beschränkt und recht groß gehalten, was ich durchaus positiv finde - so muss man nicht suchen, sondern nur drücken.
Kritischer Test für die Tastatur war eine Runde UT3. Ich war erstaunt, dass sich mit diesem Brett durchaus spielen (und damit meine ich "Alle in Grund und Boden pwnen") ließ. Die angepriesene Spill-Resistance nehme ich zur Kenntnis und glaube Cherry einfach mal, wenn die das sagen. Auch wenn es natürlich interessant wäre zu sehen, ob das Ding unterbrechungsfrei läuft, wenn man nen Liter Cola drüber auskippt - aber den Test erspare ich dem Gerät lieber.
Insgesamt für den Preis ein gutes Gerät, das sich erst noch im Dauerbetrieb bewähren muss. Ein mechanisches Keyboard mit traumhaftem Schreibgefühl und der Lautstärke einer Schreibmaschine ist es natürlich nicht, aber das braucht die eVolution auch gar nicht sein.

Von prophet am Montag, Mai 03, 2010 um 21:07

Mehrwert

Niemals im Traume würde ich es wagen, so über alle Maßen arrogant zu sein, von mir zu behaupten, von Physik (einer Naturwissenschaft, mit der ich nie etwas anfangen konnte und in der ich immer versagt habe) mehr zu verstehen als Albert Einstein (einer der bedeutendsten Wissenschaftler aller Zeiten, dessen Theorien essentielle Grundlagen des Universums erklärten). Jedoch muss ich an dieser Stelle seine altbekannten Relativitätstheorien, die allgemeine und die spezielle, um einen Faktor ergänzen:
Bisher stand immer nur der Verlauf bzw. die Geschwindigkeit des Verstreichens der Zeit in Relation zum Raum. Natürlich ist dies richtig, denn nahezu jeder Mensch kann bestätigen, dass die Zeit an manchen Orten langsamer verstreicht, etwa auf der Arbeit. Welcher Aspekt bisher jedoch gänzlich vernachlässigt wurde, ist der Wert der Zeit. Wie das Verstreichen der Zeit ist auch ihr Wert relativ - aber, Achtung, nur relativ relativ! Sicher: Ihr Wert steht in Relation dazu, um wessen Zeit es sich handelt. Die Zeit des einen ist mehr wert als die Zeit des anderen. Um dies zu messen, hat der Mensch den praktischen Maßstab des Geldes eingeführt: Der, der mehr Geld verdient, dessen Zeit ist mehr wert, so ist es als gesellschaftliche Kenngröße festgelegt.
Dennoch, warum ist diese Relation nur relativ?
Der Volksmund weiß: Zeit ist Geld. Mit diesem simplen Satz wird ausgesagt, dass Zeit in ihrer Wertigkeit mit Geld gleichzusetzen ist, also lässt sich Zeit einfach in Geld umtauschen. Das ist natürlich falsch. Geld ist weit relativer als Zeit, das hat sich nicht zuletzt in der gegenwärtig für Wirbel sorgenden Griechenland-Krise gezeigt. Gehen die pleite, sind wir mit am Arsch, weil wir das selbe Geld haben oder so. Der Wert des Geldes ist somit extrem relativ, der der Zeit in Relation zu der Wertigkeit des Geldes verhältnismäßig absolut, im Umkehrschluss also nur relativ relativ. Oder simpler ausgedrückt: Zeit ist relativ, aber nicht sehr. Es kommt auf das Kriterium an, das in Relation gesetzt wird. Da wir nun wissen, dass Zeit weit absoluter ist als Geld, können wir auch schlussfolgern, dass Zeit nicht gleich Geld ist, denn auch wenn Geld nichts wert ist, besitzt Zeit immer noch einen relativ hohen Wert, was wiederum unabstreitbar zu der Erkenntnis führt, dass Zeit eigentlich viel mehr wert ist als Geld. Warum Menschen dann so viel ihrer Zeit in wertloses Geld umtauschen, verstehe ich nicht. Ich hätte lieber Zeit. Und ein Patent auf die relative Relativitäts-Theorie.

Von prophet am Samstag, Mai 01, 2010 um 18:23

Meister, Lehrling, Geschäft

//Wenn Schalke im letzten Spiel dieser Saison nicht mit 18 zu 0 gewinnt und die Bayern zur selben Zeit zu Null verlieren, sind letztere Deutscher Meister. Mal wieder. Zudem besteht dieses Jahr immer noch die wage Hoffnung auf das zum Greifen nahe Triple. Daraus wird aber nichts, denn der F.C. Internazionale Milano schmeisst die Bayern hochkant im Finale aus der Champions League, so meine Prognose. Gegen die Mannschaft, die dieser Spinner Mourinho aufbietet, haben die Herren aus München keine Chance. Am 22ten Mai werden wir es wissen. Der HSV ist indessen leider tragisch aus der Europa-Liga ausgeschieden, da ist der heutige 4:0 Sieg gegen Nürnberg nur ein kleiner Trost. Wie viel Schaden der Verein langfristig genommen hat, wird sich noch zeigen.
//Schlimm ist es, wenn man eine Frist hat, zu der man sich für Jahre auf eine Arbeit festlegen muss. Noch schlimmer ist es aber, wenn einem der einzige Arbeitsplatz, den man zu bekommen scheint, so überhaupt nicht gefällt, man sich dann woanders bewirbt, von denen gesagt bekommt, man könne ja vielleicht einige Arbeitsproben beilegen und dann merkt, das man nichts, aber auch gar nichts vorzeigbares besitzt. Scheisse.
//Die seit langem schwelende Konfrontation zwischen Adobe und Apple erreichte kürzlich einen ihrer Höhepunkte, als sich Steve Jobs persönlich in einem längeren Essay über Flash ausließ. Mag Flash auch noch so viele Nachteile haben, hier ist meine Sicht zu den beiden Konzernen, die in diesen Business-Konflikt verwickelt sind:
Adobe produziert Flash, den Standard für Videos im Internet; Photoshop und die Creative Suite, den professionellen Standard für Bildbearbeitung; den Reader, das vermutlich meistgenutzte Programm um .pdf Dateien zu lesen. Mit Adobe Produkten wird ein beträchtlicher Teil der Welt betrieben.
Apple produziert teure Laptops, MP3-Player, Handys und was auch immer dieses Stück Schrott namens iPad darstellen soll. Mit Apple Produkten fühlen sich Frauen und homosexuelle Mitmenschen hip.

Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Anbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seiten ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesem Inhalt distanziert. Für alle Links auf diesem Blog gilt: Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller verlinkten Seitenadressen auf meinem Blog und mache mir diese Inhalte nicht zu eigen.

kostenloser Counter