Von prophet am Samstag, Januar 29, 2011 um 15:40

Entbehrlich?

Mit der Anschaffung eines zeitgemäßen Monitors am Ende letzten Jahres wurden 1080p zur Standard-Auflösung, denn im Jahre 2011 macht alles darunter einfach keinen Sinn mehr und wäre Geldverschwendung. Und wenn man schonmal so einen Monitor hat, sollte man ihn auch ausnutzen, dachte ich mir, und kaufte mir ein BluRay-Laufwerk, genauer das Samsung SH-B123L, um auch mal einen dieser vielgerühmten HD Filme zu gucken (und um das letzte IDE-Gerät im Rechner endlich einzumotten). Bildschirme und Festplatten kann Samsung, aber bei Laufwerken scheint noch Luft nach oben zu sein. Mein altes LG war gefühlt etwas leiser und entwickelte weniger Abwärme - die hässlich spiegelnde Laufwerksblende beiseite.
Bevor man einen Film gucken kann, muss man noch folgendes bedenken, was oft unter den Tisch fällt: Da das BluRay-Format durch den AACS Kopierschutz zugenagelt ist, bedeutet das, dass übliche Mediaplayer wie z.B. VLC nicht in der Lage sind, die Datenträger zu decodieren. Das bedeutet, dass man nach der Investition in einen dicken Monitor und ein entsprechendes Laufwerk und einen BluRay-Datenträger auch noch eine beschissene proprietäre Bezahl-Software kaufen muss, die den Kram überhaupt abspielen kann, denn es gibt zurzeit keine freien, in Deutschland legalen Programme, um BluRays anzugucken!
Meinem Laufwerk lag ein Datenträger mit einer fetten Softwaresuite bei, die neben unzähligen unerwünschten Müllprogrammen auch PowerDVD9 enthielt, das eben in der Lage ist, BluRay abzuspielen - ansonsten hätte ich ein dickes Problem gehabt. Dass dieser Zustand Produktpiraterie viel mehr fördert als ihn zu unterbinden, scheint der Filmindustrie nicht klar zu sein - die hohen Preise für die Datenträger mal außen vor.
Als Testobjekt, um herauszufinden, ob sich die Investition in hochauflösende Filme lohnt oder ob es keinen Mehrwert bietet, war für mich The Expendables, da ich scheinbar der einzige war, der ihn letztes Jahr nicht im Kino (oder im Internet) gesehen hat. Der Film : Die oben zu sehenden Mannen um Stallone sind eine Söldnergruppe, die angeheuert wird, irgendwo in Lateinamerika den Diktator eines Inselstaates und seine Hintermänner auszuschalten. Das machen sie dann auch. Ende. The Expendables ist genau der stumpfe, brutale, vor Schweiß triefende Haudrauf-Film, der er sein will und auf mehr erhebt er auch keinen Anspruch. Dass es dabei weder Überraschungen noch einen Hauch von Intelligenz gibt, ist erwartungskonform. Trotzdem fühlt man sich gut unterhalten, Stallone hat es im Vergleich zu Kollege Schwarzenegger (dessen Kurz-Auftritt durchaus gefällt) immer noch drauf und man merkt, dass die Action-Darsteller ihr Handwerk beherrschen und Spaß dran haben. Und auch wenn The Expendables nur ein wenig Situationskomik durch die Oneliner der wortkargen Protagonisten bietet: Insgesamt erscheint es mir ehrlich gesagt ein besserer Film als Machete. Gefiel mir.
Die HD-Experience selbst tritt vor allem in Kraft, wenn viel im hellen Bild in Bewegung ist, etwa wenn die Kamera über volle Straßen, einen Wald oder ein Militär-Camp fährt - dann spürt man deutlich den Unterschied zum altbekannten Bild. Szenen, in denen Charaktere in dunklen Räumen still stehen und miteinander reden, werden durch die hohe Auflösung nicht wesentlich verbessert. Nach Abschluss des Filmes schaltete ich schnell den Fernseher ein und guckte eine Minute RTL auf dem guten Röhrenfernseher, irgendwas über sich anschreiende Assi-Familien. Der Unterschied wurde dann doch deutlich. Die Frage ist, ob ein Film alleine reicht, ob sich umzugewöhnen und wie lange es dauert, bis das normale Bild vollends als verschwommene Plörre erscheint.
Insgesamt komme ich zu dem Schluss, dass sich aktuell der Umstieg nur dann lohnt, wenn man wirklich vorhat, die Mehrheit des Videokonsums auf Full HD zu übertragen. Für ein, zwei Filme ist der Pay-On-Invest wie es BWLerisch so schön heißt in meinen Augen -wortwörtlich- zu gering. Eine Investition in die Zukunft ist es aber sicherlich, denn wie zuvor VHS-Kassetten werden auch DVDs irgendwann komplett abgelöst sein, wenn man bis dahin überhaupt noch Datenträger kauft und nicht einfach den Film legal aus der Cloud bezieht. Der neue Bildschirm macht bereits heute Sinn, der BluRay Player - naja.

Von prophet am Sonntag, Januar 23, 2011 um 18:13

Wegen Überfüllung geschlossen

Die Erschöpfung der öffentlichen IPv4 Adressen ist nun wahrlich nicht erst seit gestern bekannt und spukt schon seit Jahren durch die Fachpresse. Dieser Tage steht es besonders hoch in den Schlagzeilen, denn die offiziellen Counter und Restlaufanzeigen der IANA stehen inzwischen auf Null. Das bedeutet, dass es keinerlei freie IPv4 Adressen mehr gibt, die neu vergeben werden könnten (davon ausgehend, dass die Unmengen an Adressen, die von Universitäten und der amerikanischen Regierung ungenutzt reserviert sind, nicht freigesetzt werden). In der Praxis führt das dazu, dass ISPs von nun an nicht mehr Kunden haben dürfen, als ihre Adress-Pools groß sind. Da im Normalfall einem Provider die Adressen nicht weggenommen werden (und er sie nicht verkauft?), bedeutet das für den Endkunden nicht, dass er Angst haben müsste, dass morgen sein Internet nicht mehr geht. Aber es bedeutet, dass die Provider sich nun damit beeilen müssen, an ihre Kunden IPv6 Leases zu vergeben und, dass Enduser darauf achten müssen, dass ihre Router auch dieses Protokoll sprechen.
IPv6 gibt es seit 1998. Zwar benutzen Institutionen wie das amerikanische Verteidigungsministerium, große Konzerne wie Google, Seiten wie Facebook und Heise sowie einige Enthusiasten zu Hause bereits IPv6, die überwältigende Mehrheit aller Firmen und Haushalte auf der Welt ist aber noch auf IPv4 eingestellt. Für zu Hause sehe ich für die Umstellung wenig technische Schmerzen, denn Windows Vista und 7 laufen ab Werk mit v6 aktiviert, bei Windows XP kann man es nachinstallieren und Linux kann auch damit umgehen. Im schlimmsten Fall wird ein neuer Router fällig und niemand weiß mehr, welcher PC welche IP hat (wenn man zu Hause kein DNS einsetzt). Die Frage ist nur, wie man der Hausfrau, die mit viel Mühe und Not ihre E-Mails gelesen kriegt, erklärt, dass sie auf ein anderes Netzwerkprotokoll umstellen muss.
Viel mehr Probleme wird vermutlich die Umstellung der Firmen darstellen. Nach dem, was ich durch die Arbeit bedingt mitkriege, sind viele Unternehmen aktuell dabei, auf Windows Server 2008 (R2) umzustellen (so mancher hat noch NT4 im Produktiv-Betrieb), und dann steht auch noch Office 2010 an, das bisher kaum jemand benutzt. Dann gibt es noch Software-Updates und neue Versionen und die Fachanwendungen, deren Spezifikationen sich ändern - kurzum, ich kann mir vorstellen, dass vielen Unternehmen die Ressourcen für einen Umstieg fehlen. Wenn es dann noch keinen sofortigen Nutzen daraus gibt, an der vorhandenen Infrastruktur etwas zu ändern ("es läuft doch"), dann wird sich die Geschäftsführung wohl kaum dazu durchringen können, der IT dafür ein entsprechendes Budget bereitzustellen.
Die große Frage bleibt auch, ob die Firewall-Hersteller und Programmierer sonstiger Sicherungssysteme damit nachkommen, ihre Produkte auf v6-Basis zu entwickeln, denn im Moment lassen sich viele Firewalls umgehen, weil sie nur auf IPv4-Ebene funktionieren.
Alle, die IT und Technologie aus rein akademischer Sichtweise betrachten, predigen jetzt den Tod von v4 und die kontrollierte Umstellung auf v6, damit wir v4 sobald wie möglich komplett zu den Akten legen können. Ehrlich gesagt sehe ich aus genannten Gründen keine Chance, dass sich in der Realität die Welt so schnell umstellen lässt. Für das Ende des Jahres 2012, ja Zwölf, prophezeie ich, dass immer noch die überwältigende Mehrheit auf IPv4-Basis betrieben werden wird. Vermutlich werden die Übergangsmechanismen wie ein Tunneling oder Dual-Stacks sich langsam verbreiten und dabei sehr sehr viele undurchsichtige Probleme erzeugen, die mehr als nur eine durchgearbeitete Nacht hinter sich herziehen. Bis der Umstieg vollständig vollzogen ist, wird es vermutlich keine normalen Computer mehr geben, sondern durch Nanotechnologie aufgerüstete Gehirne, in den Köpfen von Menschen, die sich nur noch im Cyberspace bewegen. And the sky above the port was the color of television, tuned to a dead channel.



Sollte die Umstellung zu viele Probleme bereiten, bleiben ARIN (Nordamerika) und RIPE (Europa) einfach auf IPv4 und der Rest der Welt, also die südliche und östliche Hemisphäre, bekommen ihr eigenes IPv6 Internet. Dann ist zwar eine Kommunikation untereinander nicht mehr möglich, aber da ich in meinem Leben noch nie irgendetwas aus der Mongolei, Indonesien oder Peru wollte, wäre zumindest in meinen Augen der Verlust absolut zu verschmerzen. Der eiserne Vorhang 2.0 kann kommen.

Von prophet am Samstag, Januar 22, 2011 um 17:14

Machete

Mit leichtem Verzug habe nun auch ich Machete gesehen, der auf dem Fake-Trailer aus dem Grindhouse-Special von Tarantino und Robert Rodriguez basiert. Der Hype um den Film war bemerkenswert hoch, denn er verspricht nicht nur den stupide-lustigen Retro-Trash, sondern auch ein mittelschweres Aufgebot großer Namen wie De Niro, Seagal, (Michelle) Rodriguez, Alba und einige Überraschungen wie die Lohan, Don Johnson und natürlich Danny Trejo in seiner ersten Hauptrolle.
Die Handlung: Der ehemalige Cop Machete Cortez, dessen Familie von einem Drogenbaron umgebracht wurde, ist gewaltig heruntergekommen, als er auf der Suche nach Arbeit einem reichen Amerikaner in die Hände fällt, der ihn anheuert, den texanischen Senator McLaughlin zu erschießen, der mit seiner Kampagne für mehr Härte gegen illegale Immigranten tourt. Bei dem Anschlagsversuch wird Machete von seinem Auftraggeber hintergangen und von nun an nicht nur von den militanten Bürgermilizen, den Einwanderungsbehörden und der Polizei, sondern auch von einem Netz aus korrupten Politikern und Gangstern gejagt - bis er den Spieß zusammen mit einer mexikanischen Untergrundorganisation umdreht.
Auch wenn Danny Trejo erstmalig eine Hauptrolle spielt, im gesamten Film hat er maximal zwei Minuten Sprechzeit. Der Rest wird gefüllt mit viel Blut und Morden, Explosionen, übertriebenen Stunts, nackten Frauen und den furchtbaren Dialogen der Bösen. Dabei ist die Inszenierung nicht ganz so albern wie noch in Planet Terror, aber man merkt deutlich die Bemühungen, den Film auf alter Splatter-Action-B-Movie zu trimmen.
Insgesamt hat mich der Film nicht so sehr geflasht, wie ich es mir erhofft hatte. Vielleicht war mir die Aufmachung nicht überzogen genug, um davon abzulenken, dass die absichtlich flache Handlung mit den entsprechenden Texten leider auch den Haken hat, dass es kaum Überraschungen gibt, die vor allem gegen Ende des Filmes fesseln würden. Und auch wenn er den schweigsamen Typen draufhat: Ich hätte gerne mehr von Trejo und weniger von Jeff Fahey gehabt. Das in meinen Augen schwache Finale ist stellvertretend für den Streifen: Zwar gibt es genug spektakuläre over-the-top Actionszenen, aber irgendwie wird man das Gefühl nicht los, dass trotz guter Unterhaltung mehr drin gewesen wäre.

Von prophet am Sonntag, Januar 16, 2011 um 16:55

Überschrift

Ich befinde mich irgendwo in der unkreativen und im privaten unproduktiven Schwebe zwischen Arbeit und technischen Problemen zu Hause. Meine alte Systemplatte scheint so langsam den Geist aufzugeben und nach mehreren System-Freezes und BSoDs warte ich jetzt darauf, dass meine bereits bestellte neue Festplatte endlich in meine Finger kommt. Ein Backup habe ich natürlich, so wie es jeder nicht vollends beratungsresistente Mensch haben sollte. Indessen lade ich mir ein Linux Mint Basic als Live CD (seit Stunden), falls meine Festplatte endgültig ausfällt, damit ich notfalls ein von CD bootbares OS habe.
Natürlich ist das nur eine müde Ausrede dafür, dass mir schlichtweg nichts einfällt, worüber ich etwas schreibenswertes verfassen könnte. Der ganze Dioxin-Skandal mit dem Skandal im Skandal, wie Frau Eigner es nannte, geht auch mir ziemlich am Arsch vorbei, schließlich sind in unserem täglichen Essen bereits so viele Gifte, Süßmacher, Weichmacher, Süßigkeitsunterdrücker, Dickmacher, Pestizide, Asbeste, Abfälle und Chemikalien, dass das Dioxin bestimmt von einem der anderen Stoffe neutralisiert wird. Die Tunesische Revolution beobachte ich indessen mit unsicherem Wohlgefallen, denn einerseits haben sie ihren Despoten verdrängt, andererseits ist noch nicht absehbar, ob es zu einer stabilen Regierung kommt oder ob das Militär sich entschließt, das Land an sich zu reißen. Wie gut sowas funktioniert, kann man in Südostasien sehen. Ansonsten liest man in den Nachrichten nur noch von der neu angelaufenen Bundesligasaison (die Dortmunder werden's!) und - ganz wichtig - von den ekeligsten Ereignissen bedeutungsloser F-Promis im Urwald auf RTL.
So liege ich meist am Abend geistig erschöpft in meinem Sessel und schlurfe unaufmerksam durch das Internet, ohne wirklich schöpferisch zu sein. Vielleicht sollte ich prüfen, wann ich Urlaub nehmen kann, den muss ich nämlich mal anmelden. Wohlige Nostalgie kommt auf, in der ich an meine freie Zeit denke. Da stimmte das auch noch mit dem Schreiben. Aktuell bin ich nicht einmal in der Lage, eine Überschrift, geschweige denn einen runden Abschluss für einen Text zu finden.

Von prophet am Donnerstag, Januar 06, 2011 um 19:39

Perspektive

Der Konferenz-Saal des teuren Hotels war gerappelt voll mit alten, muffigen Männern. Die überwältigende Mehrheit hatte lange Haare und Bärte, die in verfilzten Zotteln von den runzeligen Köpfen hingen und allesamt trugen sie alte, zerschlissene Kleidung, fingerlose Handschuhe schienen besonders angesagt in diesem Publikum. Viele murmelten wirr vor sich hin, einige bellten gelegentlich zornige Worte. Ein Dunst aus Schweiss, Urin und Schnaps hing in der Luft.
Als sich einer der alten, schmutzigen Männer zum Podium begab, setzte die Meute sich hin und das Brummeln dämpfte sich. Der Redner setzte sich eine Lesebrille auf und zog einen schmutzigen, zerknitterten Zettel hervor. Er räusperte sich. "Hmk-Khhhhm. Liebe Anwesende, es freut mich zu sehen, dass unsere Versammlung der wirren alten Trunkenbolde, die auf der Straße predigen, dass das Ende nahe ist-", an dieser Stelle zeigten viele der Herren stolz auf die Schilder, die sie entweder an langen Stielen oder als Schild um den Leib trugen, auf die krickeligen Schriftzüge darauf, "so zahlreich besucht ist.". Applaus. Der Redner bohrte mit einem kleinen Finger im Ohr, bis das Klatschen abebbte.
"Viele von uns haben sich in den letzten Wochen gefragt, wie es mit uns weitergehen soll. Nach dem plötzlichen großen Vogelsterben vor kurzem scheint nun endgültig klar, nunja: Das Ende ist nahe!". Lachen im Publikum, jemand rief "Hört, Hört!". Der Redner fuhr fort. "Was also wird mit unserem Handwerk, wenn es nun auch den Massenmedien derartig deutlich vermittelt wird? Die Gesellschaft der wirren alten Trunkenbolde, die auf der Straße predigen, dass das Ende nahe ist, bekam eine Menge besorgter Zuschriften. 'Wie soll es weitergehen, wenn das Ende nun da ist?', heißt es da. 'Ich habe nichts anderes gelernt' und 'Wie soll ich meine Familie ernähren'. Nun, liebe Versammelte, ich werde Sie erst einmal beschwichtigen: Wir werden weiterhin unsere Tätigkeit fortsetzen, es gibt für dererlei existenzielle Ängste keinerlei Anlass. Wir haben uns nicht von Krieg, von weltweiten Naturkatastrophen und von kulturellem Niedergang stoppen lassen, und wir werden auch von Massensterben unbeeindruckt weitermachen. Uns gab es schon vor der schwarzen Pest, und uns wird es auch in Zukunft noch geben. Das Motto lautet : 'Ende der Welt? Wir sind dabei!'.". In der letzten Reihe sprang einer der alten, stinkenden Kerle auf und rief "Bravo!", woraufhin der ganze Saal lange und überzeugt zu applaudieren begann.

Von prophet am Sonntag, Januar 02, 2011 um 15:42

Explizit

In uralten allerneuesten Studien der Kirche von Wissenschaftlern wurde ermittelt, dass der Anblick von nicht vollständig verhüllten Frauen und der Gebrauch von Kraftausdrücken zu Ketzerei einem schlechten Charakter, krummen Fingern und schmutzigen Gedanken führt. Um dieser brandneuen Bedrohung der Kultur des Abendlandes zu entgegnen, reagierten die Volksvertreter, die ihr wir gewählt haben, erstmals wie üblich ohne schuldhaftes Zögern und überarbeiteten das JMStV, nach dem jede Webseite sich selbstständig zur Löschung melden muss nach Altersfreigabe kennzeichnen muss.
Obwohl ich auf A World to Come nach meiner Einschätzung nur noch Hardcore Pornos und blutige Gemetzel keine Inhalte veröffentlicht habe, die von der spanischen Inquisition Horst Seehofer der SS Jugendschützern als kritisch eingestuft werden dürften, gehe ich auf's Ganze auf Nummer sicher und aktiviere die Pornographie Erwachseneninhalte-Funktion von Blogger. Das bedeutet, dass beim Aufruf der Seite eine Warnung von (Google) Blogger erscheint, die ausdrücklich vor den Massenvergew Erwachseneninhalten auf dieser Seite warnt. Somit habe ich meine Pflicht als Sklave des Systems "Anbieter" dieser Seite durch technische Maßnahmen getätigt.
Ich habe wegen dieser Einstufung dringlich nicht ansatzweise vor, an den Inhalten hier etwas zu ändern, wir sind hier schließlich nicht in China. Es dient nur als Absicherung und ist in meinen Augen weit maßvoller als die nicht nur subjektive, sondern objektive Massenschließung von Blogs aufgrund dieses Gesetzes.

[EDIT:] Einstellung aufgrund der beschwichtigenden Kommentare vorläufig wieder aufgehoben.

Mit dem Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht Hamburg entschieden, dass man durch die Anbringung eines Links die Inhalte der gelinkten Seiten ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesem Inhalt distanziert. Für alle Links auf diesem Blog gilt: Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller verlinkten Seitenadressen auf meinem Blog und mache mir diese Inhalte nicht zu eigen.

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