Von prophet am Sonntag, September 25, 2011 um 22:22

Jochen Kollschewski

Jochen Kollschewski, Bruder von Erwin Kollschewski, blieb mit dem Pokemon-Schlüsselanhänger der an seinem Rucksack baumelte hängen, als sich die Bustür hinter ihm schloss. Er versuchte sich umzudrehen um sich zu befreien, konnte sich aber nur ein wenig hin und herwenden, was Außenstehende wohl an einen sich krümmenden Wurm erinnert hätte. Es dauerte eine Weile, bis der Busfahrer ihn bemerkt hatte und kurz die Tür öffnete, damit der junge Mann sich befreien konnte. Er murmelte irgendetwas undeutliches dem Fahrer gegenüber.
Mit ausgestrecktem Arm, weil seine Brillengläser noch mit Regentropfen besprenkelt waren, tastete sich Jochen vorwärts. Nachdem er einer alten Frau versehentlich an die Schulter gegriffen hatte, setzte er sich schließlich alleine auf eine Zweier-Bank im hinteren Teil des Busses. Seine Knie stießen schwerzhaft gegen die Rückenlehnen vor ihm, da er den Rucksack nicht abgenommen hatte. Er hatte schlechte Erfahrungen damit gemacht, seinen Rucksack im Bus aus den Händen zu geben und seine Mutter hatte ihn immer vor solchen Kindern gewarnt.
Umständlich fummelte Jochen ein Papiertaschentuch aus seiner Hosentasche, mit dem er seine Brille abtrocknen wollte, doch auch die Taschentücher waren feucht geworden, so dass er beim Versuch, die Brillengläser zu wischen, nur eine Menge fusseliger weißer Krümel erzeugte, die sich in seinem orthopädischen Brillengestell verfingen. Seuftzend setzte er die Brille wieder auf, wobei sofort Krümel in seine Augen gerieten. Er scheuerte sich mit dem Handrücken die Augenwinkel.
Nach einigen Minuten Fahrt begann das Gluckern und Blubbern in Jochens Magendarm-Trakt lauter zu werden. Er bemerkte, dass er hungrig war. Er hatte seit gestern Nacht nichts gegessen, da er erst am späten Abend mit dem Gesicht auf seiner Tastatur aufgewacht war. Bevor er losgegangen war, hatte er sich aber etwas eingepackt, das er im Kühlschrank gefunden hatte. Jochen hatte gründlich alle Verfallsdaten überprüft, da er erstens nicht wusste, wann seine Mutter diese Dinge gekauft hatte und zweitens hatte er in der Vergangenheit schon sehr schlechte Erfahrungen mit verdorbenem Essen gemacht. Er öffnete einen Reißverschluss an der Seite seines Rucksacks und zog eine Dose Thunfisch sowie ein Mohn-Brötchen aus der Tasche.
Vorsichtig öffnete er die Thunfischdose und zog sich doch dabei einen leichten Schnitt in seinem Daumen zu, oberhalb seiner fingerfreien Handschuhe. Dabei fiel ihm auf, dass er vergessen hatte, sich ein Messer einzupacken, um das Brot aufzuschneiden. Und jetzt war die Thunfisch-Dose schon auf. Jochen klemmte sich die Dose zwischen die Beine und drückte mit seiner blutigen Hand das Brötchen auf, das damit einen rosa Rahmen bekam. Der Spalt in dem Brötchen mit seinem pinken Rand und der Geruch nach Fisch ließ ihn an weibliche Genitalien denken, so dass sich sein Blutdruck erhöhte und er eine Erektion bekam. Plötzlich fuhr der Bus durch ein Schlagloch, wobei sich die Flüssigkeit aus der Thunfisch-Dose auf Jochens Erektion ausbreitete. Sofort wurde er nervös und schlaffte wieder ab. Er hob die tropfende Dose zwischen Knien hoch, der dunkle Fleck auf der grauen Jogging-Hose war deutlich sichtbar und der Geruch nach Thunfisch wurde immer stärker.
Er stopfte mit seinen Fingern den Thunfisch in das Brötchen und fing an zu kauen. Der Hunger war nicht mehr tolerierbar gewesen. Zwei gut aussehende junge Frauen saßen auf der anderen Seite des Ganges. Sie guckten zu Jochen rüber und rümpften die Nase. Der intensive Thunfisch-Geruch und Jochens Stöhnen waren ihnen aufgefallen. Durch Zufall blickte Jochen zu den Frauen herüber, die miteinander tuschelten. Jochen hatte im Internet gelesen, dass man Frauen gegenüber selbstbewusst auftreten müsse. Nach weiteren Minuten der verstohlenen Blicke und des Tuschelns und Kicherns erhob Jochen die Stimme. "I-Ich habe mir dieses Mahl für mich selbst vorbereitet!", brach Jochen hervor und bemerkte, dass seine Stimme wesentlich höher war, als sie es noch zu Hause vor dem Spiegel war. Die beiden Damen versuchten jetzt, ihn nicht anzugucken und taten so, als hätten sie ihn nicht gehört, was auch daran liegen könnte, dass der weit aufgerissene Mund mit dem halb zerkauten Thunfisch und den schwarzen Mohnkörnern zwischen den Zähnen nicht ihrem Geschmack entsprach. Jochen bekam rote Ohren und konzentrierte sich wieder auf sein Brötchen. Wieder war belegt, was für oberflächliche, unkultivierte Kreaturen Frauen doch sind. Als er sein Brötchen aufhatte und nach dem Verschlucken an einigen Krümeln mit dem Husten aufgehört hatte, musste er seine Hände in seinem Cape abwischen, woraufhin die jungen Frauen wieder tuschelten und kicherten. Jochen ignorierte sie und guckte stur aus dem Fenster.

Nachdem er aus dem Bus gestiegen war, musste er noch zwei Blocks laufen, bis er an seinem Ziel angekommen war: Dem Kino. Durch das ungewohnte Laufen taten seine Füße weh und seine Schenkel schwitzten. Das Thunfischwasser war in dieser Situation auch keine große Hilfe.
Als er an der Kasse angekommen war, war ihm schwindelig und er schwitzte noch mehr. Er hasste es, mit fremden Leuten zu reden, und war beim Warten alle möglichen Szenarien im Kopf durchgegangen, was er sagen sollte. Er entschied sich für so wenig wie möglich und nannte nur den Filmtitel, den er sehen wollte.
Die dicke Kassiererin reagierte nicht auf ihn. Er nannte erneut sehr undeutlich den Titel, aber wieder gab es keine Reaktion auf ihn. Jochen spürte, wie seine Knie weich wurden. Schließlich legte die Frau ihm sein Ticket hin. Er griff es eilig und bewegte sich weiter. Als er stehenblieb um auf die Karte zu gucken, hatte er statt dem bestellten Film eine Karte für Brautalarm in der Hand. Zu verstört, um sich zu beschweren, begab sich Jochen zu dem Saal für diesen Film. Auf dem Weg dorthin warf er einen kurzen Blick auf sein Handy, aber niemand hatte ihn angerufen oder sonstwie kontaktiert.
Als er den Raum betrat, starrten die bereits sitzenden Leute die Flecken unter seinen Achseln und in seinem Schritt. Sie alle saßen mindestens zu zweit beieinander, er war als einziger alleine gekommen. Jochen wich ihren Blicken aus und suchte sich einen Platz mit dem größtmöglichen freien Radius, damit die Leute ihn in Ruhe ließen. Erleichtert ließ er sich in den Sitz fallen. Die Klimaanlage in dem Raum bemerkte er mit Wonne. Eine gemischte Gruppe Jugendlicher betrat den Raum. Er vermutete, dass die männlichen Teenager von ihren Freundinnen in den Film geschleppt wurden. Er konnte nur mutmaßen, waren ihm solche Beziehungen doch fremd. Die jungen Männer trugen über ihren muskulösen Oberkörpern eng anliegende Polohemden mit aufgestelltem Kragen und je eine Goldkette um den Hals.
Die Jugendlichen setzten sich in die Reihe hinter ihm und redeten laut miteinander. Zunächst hatte Jochen sein Cape über sich geworfen, in der Hoffnung, dass sie ihn im Dunkeln nicht bemerken würden, aber nach wenigen Minuten wurde es ihm zu stickig und er versuchte, es auch so auszuhalten. Manchmal spürte er, dass sie gegen seinen Sitz traten. Der Film begann, und Jochen hielt sich die Ohren zu, weil die Musik so laut war. Die Bässe der Saal-Lautsprecher brachten seinen Magen zum Vibrieren, und er musste ein wenig pupsen. Eine ältere Dame am Ende der Reihe warf ihm einen entsetzen Blick zu. Der Geruch von Thunfisch verfolgte ihn wieder.
Der Film verunsicherte ihn. Jochen spürte, dass etwas ganz leicht sein Haar berührt hatte. Er griff nach oben, und zog ein Stück Popcorn von seinem Kopf, auch einige Schuppen rieselten herab. Eiskalt realisierte Jochen, dass die Jugendlichen hinter ihm es auf seinen Kopf gestreut hatten. Wutentbrannt sprang er auf und drehte sich zu den lachenden Teens um. Als er seine Faust zur Drohung erhob und etwas sagen wollte, brach seine Stimme und nur ein Röcheln kam heraus. Schließlich platzte er hervor: "Bitte hört auf oder ich bringe euch um!", woraufhin die Jugendlichen noch mehr lachten. Tränen sammelten sich in Jochens Augen und er rannte aus dem Raum. Im Dunkeln stoplerte er über einen seiner offenen Schnürsenkel und verfluchte sich selbst dafür, nicht die Schuhe mit Klettverschluss genommen zu haben.
Verzweifelt rannte Jochen aus dem Gebäude und trottete schließlich schwer atmend zur Bushaltestelle zurück. Er wartete eine Stunde auf den Bus und als er eintrat, blieb er wieder mit seinem Pokemon-Schlüsselanhänger an der Tür hängen. Während der Fahrt bemerkte er, dass sein Becher mit Hüttenkäse aufgebrochen war, als er im Kinosaal gefallen war, und langsam durch seinen Rucksack triefte. Nachdem er ausgestiegen war bemerkte er, dass er zu früh zu Hause gewesen wäre, um den geplanten Film zu gucken, also setzte er sich noch für eine halbe Stunde auf eine Parkbank und wartete.
Als er zu Hause ankam, hatte er immer noch Popkorn im Haar. Zwei Tage später wollte Jochen außerhalb der Bürden menschlichen Miteinanders auf Wikipedia nachlesen, wie der Film ausging und einen Post im Internet machen, dass Kinos nicht mehr zeitgemäß sind, aber ihm fiel der Titel nicht mehr ein. Jochen aß an dem Abend Spaghetti und klickte sich ziellos durch verschiedene Anime-Foren.

Von prophet am Samstag, September 24, 2011 um 11:39

In der Schwebe


In Zeiten wie diesen, wo es arbeitsbedingt geistig wie zeitlich nicht für mehr als Twitter reicht, scheint es vermessen, Gefrickel am Layout vorzuziehen, statt etwas mehr oder minder wertvolles zu schreiben. Dennoch war mir nach Tapeten-Wechsel zumute, der Lochgitter-Hintergrund kam einige Tage vor dem neuen Banner. Das ganze hat wohl weniger "Ach wie schön" und mehr Oldschool-Voivod Feeling (ein Umstand, den ich auch in meinem Musikgeschmack feststellen muss). Im Gegensatz zu diversen Riesen-Unternehmen habe ich aber ein Backup, so dass ich via Copy-Paste zum blauen Look zurück kann, wenn ich wollte. Wir werden sehen.
Angesichts meiner Arbeitszeiten, die grade wieder auf Spitzenzeiten von 60 bis über 70 Stunden die Woche ohne reguläre Pausen angeschwollen sind, fällt es mir nicht nur schwer, kreativ zu sein, es scheitert bereits daran, den Kopf freizukriegen. Wenn man morgens im Halbschlaf noch davon träumt eine Mail zu bekommen in der steht, dass schon wieder etwas kaputt gegangen ist und ich Feuerwehr spielen muss, fällt das Aufstehen noch schwerer. Dann guckt man aufs Telefon und whoopedy-fucking-doo: Da ist die Mail auch schon. So langsam werde ich was die Probleme von Kunden angeht immer gleichgültiger. Es ist nicht absehbar, dass es zeitlich oder menschlich bald besser werden würde, sogar meinen Urlaub, von dem bis September 2012 noch acht Wochen habe, darf ich nicht abbauen, weil ein Projekt nach dem nächsten ansteht. Eine 40-Stunden-Woche stelle ich mir wunderbar vor. Einen Halbtagsjob utopisch. Ein vollwertiges Privatleben befremdlich. Stadtverwaltungen, die über ihren langen Donnerstag klagen, können mich mal voll am Arsch lecken.

Von prophet am Samstag, September 17, 2011 um 11:50

Irrenhaus

Es ist so viel darüber zu schreiben, dass es sich nicht mehr lohnt. Jeden Tag zerfleischt sich die schwarz-gelbe Koalition selbst, muss ein Schäuble einen debil grinsenden Rösler zurechtweisen, wird mit neuen Milliarden-Summen um sich geschmissen. Die ganze Debatte um die astronomischen Summen, die die Bundesregierung in Europa pumpt, ist schon lange jenseits jeder vernünftigen Diskussion. Jeder hat eine Meinung dazu, aber niemand wiegt sie gegen die andere ab.

Auf Seiten der gemeinen Bevölkerung herrscht vermutlich vorrangig die Meinung vor, dass "die Griechen" sich selber in den Bankrott getrieben haben, mit ihren frühen Renten und hohen staatlichen Ausgaben für Dinge, bei denen der deutsche Steuerzahler aufkreischen würde. Und wenn dann die Boulevard-Presse schreibt, dass "die Griechen" (also alle) nicht gewillt sind zu sparen, dann platzt Otto Normalbürger Abends vor der Tagesschau oder den SAT.1 News der Kragen. Das Geld könne man lieber im eigenen Land unter die Leute bringen, als es denen in den Hintern zu schieben, die nichts leisten. Die Sprüche erinnern frappierend an die damalige Hartz 4 Einführung und "Wo ist mein Finanzpaket, wenn ich pleite gehe?" kennen wir aus der Banken-Krise.

Die Staatsvertreter indessen predigen die immer schwankendere Position, dass die Mitglieder der Europäischen Union auch in Krisenzeiten zusammenhalten müssen, eine gemeinsame Finanzpolitik fahren müssen und der Bankrott eines einzelnen Mitgliedes verheerende Folgen für alle anderen hätte. Typisch mitfühlend wird Griechenland immer wieder als guter Kunde der deutschen Wirtschaft aufgeführt, aber die ganz große Angst-Keule ist die Entwertung des Geldes durch schwache Teilnehmer der Währungs-Union. Europaweite Inflation ist die größte Drohung, die die Bundesregierung aussprechen kann, um für die Unterstützung der Griechen zu werben. Die Antwort, man solle den Griechen den Euro einfach sofort wegnehmen damit sie ihn nicht abwerten können, folgte natürlich auf dem Fuße.

Die Banken werben mit allen Mitteln für weitere gigantische Hilfen, um ihre Investitionen in griechische Staatsanleihen zu schützen. Die deutsche Wirtschaft ächzt unter den Summen, die in fremde Volkswirtschaften fließen. Der Bürger kann nicht fassen, warum sein Steuergeld - und dann auch noch so viel davon - schon wieder dafür eingesetzt wird, das Fehlwirtschaften anderer auszubügeln, ohne dafür eine einfach ersichtliche Gegenleistung zu bekommen. Bei Opel gab es wenigstens noch die großen, trauriger Kulleraugen der Werksarbeiter in NRW.
Es wäre an dieser Stelle die Verantwortung der Politik diese Extrema zu beruhigen, die Alternativen so Ideologie-neutral wie möglich darzustellen, sie gegeneinander abzuwiegen und begründet eine Entscheidung zu treffen, bei der es dann auch bleibt und die konsequent verfolgt wird. Daran scheitert sowohl das immer noch gesichtslose Europa als auch die deutsche Bundesregierung. Was kommuniziert wird ist Unsicherheit, Unentschlossenheit, Uneinigkeit, Unfähigkeit. Anstatt geschlossen Verantwortung zu übernehmen, für welchen Weg auch immer, sei es die Rettung der griechischen Staatskasse um jeden Preis oder der Ausstoß Griechenlands aus dem Euro-Bündnis, wird stattdessen nur ein ständig schwankender Kurs bloßgestellt, der davon zeugt, dass die Menschen, die es am besten wissen müssten, entweder keine Ahnung haben oder sich nicht einigen können. Oder beides. Statt Entscheidungen zu begründen gibt es Kompetenzgerangel, Ideologie und hohle Phrasen, die nicht mehr beim tauben Ohr derer ankommen, die das ganze Rettungspaket tragen müssen.

Eine so dermaßen von der Wirklichkeit entfremdete, geistig verschrobene und nicht sachdienliche Eskapade ist nur das jüngste Zeugnis dessen, dass die EU nicht handlungsfähig ist, wenn sie geschlossen auftreten muss und dessen, dass die Bundesregierung, die Kanzlerin Merkel sich zusammengeklaubt hat, mit ihrer Aufgabe maßlos überfordert ist.

Von prophet am Sonntag, September 04, 2011 um 18:29

Bodycheck

Ohren: Habe die Erfahrung machen müssen, dass aktive Abhörmonitore, wie sie im Studio benutzt werden, um möglichst klaren, unverfälschten Klang wiederzugeben, vielleicht in der Theorie und unter Aufwendung größerer Geldsummen als Desktop-Lautsprecher / PC-Boxen eingesetzt werden können. Es macht aber keinen Sinn, da günstige Monitore den gleichen Preis wie teure Lautsprechersets haben. Auf die Gefahr hin, dass ich verallgemeinere: zum gleichen Preis hören sich aktive Monitore wesentlich schlechter an als 2.1 Desktop Sets. Daher kann ich von deren Kauf nur abraten. Genaueres [hier].

Augen: Manch einer wird sagen, dass es die Legitimation des Medium ist, aber ich kann keine Magie, Aliens, Dämonen, Zeitreisen, Mutanten mit Superkräften, Psychokinese, Dimensionsportale, Bullshit-Technologie, kurzum vollkommen unrealistische Elemente mehr in Comics sehen. Wenn es innerhalb von durchgängig abstrusen Szenarien vorkommt, ist es legitim, aber das Überschwappen von Übernatürlichem in als realistisch vorgestellte Storys ist mir unerträglich geworden. Nach mehreren Heften vom Punisher bin ich nun zu DMZ übergegangen, das sich als absolut empfehlenswert herausstellt: DMZ handelt von einem neuen amerikanischen Bürgerkrieg. Matty Roth, der als Journalist ins umkämpfte New York kommt, wird von der US Army dort zurückgelassen und findet bei den Bewohnern der (nicht ganz) demilitarisierten Zone Unterschlupf. Die Story dreht sich um Matty und die Leute, die ihm bei seiner Berichterstattung auf eigene Faust begegnen und wie sie ihr Leben während des Krieges im eigenen Land zu leben versuchen. Grafisch wie erzählerisch weit über dem 08/15 Cape-und-Spandex-Bullshit von Marvel oder DC. Soweit ich es gelesen habe: Uneingeschränkte Empfehlung.

Drüsen: Fleißig aufgrund der drückenden Wärme. Schwül ist es dieser Tage.

Nase: Läuft.

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